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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 20.10. 1999 um 18:42:19 Uhr schrieb
Thomas über Verführung
Der neuste Text am 7.12. 2024 um 17:23:39 Uhr schrieb
Amor über Verführung
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am 17.6. 2020 um 10:12:06 Uhr schrieb
Christine über Verführung

am 17.8. 2023 um 00:20:35 Uhr schrieb
Permaf über Verführung

am 19.3. 2021 um 10:43:36 Uhr schrieb
Süßes Frauchen über Verführung

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Verführung«

das Bing! schrieb am 26.8. 2002 um 09:25:01 Uhr zu

Verführung

Bewertung: 2 Punkt(e)

Goethes Erben
»Nacht Der Tausend Worte«

Nacht der Tausend Worte Und ich kann kein Wort weiterdenken
denn ich habe Angst vor dem Morgen

Die Korper spiegeln sich im erdachten Wasser
eines fliehenden Meeres
Der Schatz verborgen im rosa Fleisch
der Auster
Die Unschuld liegt im Verlangen
Verborgen die Suche nach Fruchten
Lust auf Reinheit und Unschuld
Nacht der Tausend Worte
Gesucht und Haut verdrangt durch Worte
Im Schattenspiel offenbart das Wort
in wenigen Augenblicken ein ganzes Leben
Kein Blick durch das Fenster moglich

Darf ich reden Dich beruhren
Meine Zunge nicht nur Worte formend
mir Deinem Korper spielen lassen
Gemeinsam im fliehenden Wasser schwimmen
ohne bitter zu ertrinken

Akzeptiere das Unverstandnis als
unvollkommene Geste der Unschuld
Die Zeit steht still
Das Korn vergisst fur einen Moment zu fallen
Soll ich Dir helfen mich wegzuschicken
Dir helfen mich zum Bleiben zu bewegen
Mehr vom Zungenspiel umrahmt
von feuchten Lippen geben
Deren Kusse selbst falsche Tranen trocknen
Stillt und weckt verlangen
Und ich kann kein Wort weiterdenken
denn ich habe Angst vor dem Morgen


Liamara schrieb am 20.10. 1999 um 22:02:28 Uhr zu

Verführung

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Werbung ist ja ein böser Verführer. Aber auch die Supermärkte. Und erst mal die Waren da drin! Alles, alles sollte abgeschafft werden. Zuerst die Schokolade, damit Tanna nicht mehr in Versuchung kommt. Danach die Chips, dann geht es mir gleich besser. Danach die Lebkuchen, die isst Alvar ständig. Und dann alles, was ihr gerne mögt. Sofort!

AndreaCGN schrieb am 2.12. 2000 um 22:15:53 Uhr zu

Verführung

Bewertung: 3 Punkt(e)

Sich verführen lassen können - die Fähigkeit nicht alles unter Kontrolle haben zu müssen

Rabarbapapa schrieb am 12.4. 2002 um 16:46:15 Uhr zu

Verführung

Bewertung: 1 Punkt(e)

Bedingt einen stärkeren Unwillen, weil sonst müsste man ja nicht verführen.
Kann nur dann funktionieren, wenn die Verführung vorher wirklich nicht angenehm ist.
Wirkt intensiver und fähiger (mächtiger), wenn es komplizierter und schwieriger ist.

Sonst bräuchte man nur sagen, »trink doch ein Bier« und der andere sagt: »warum nicht, gib' her«.

Das positive dabei ist, dass die Verführte nachher nicht glaubt, dass sie es vorher nicht wollte.

cora schrieb am 25.3. 2000 um 20:16:41 Uhr zu

Verführung

Bewertung: 2 Punkt(e)

k. kam zurück und hatte nur noch wenig hoffnung, den nachbarn von weiteren versuchen abhalten zu können. sie träumte von mauritius, er von der ostsee. und sein wagen war braun. wie der küchentisch. auf dem asche und milch klebten.

Elinor schrieb am 8.8. 2006 um 16:52:34 Uhr zu

Verführung

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich war schon halb verführt, als er die wenigen Schritte von der Tür bis zum Nebentisch zurückgelegt hatte. Das angedeutete Lächeln, als er um meine Speisekarte bat, während vor ihm deutlich sichtbar ein identisches Exemplar prangte. Das Zögern, während er die Speisekarte aus meiner Hand entgegen nahm. Der kurze Blick entlang an meinem ausgestreckten Arm, der vielleicht auch meine Beine erfassen mochte. Dann eine lange Pause, während der er die Speisekarte studierte. Um schließlich sich erneut zu mir herüber zu beugen und zu fragen, was ich denn bestellt hätte. Ich sagte, ich hätte noch nicht bestellt. Er behauptete, das freue ihn. Ich wunderte mich gebührlich darüber. Er erläuterte, dieser Glücksfall böte ihm nun die schöne Chance, mich zum Essen einzuladen. In ein Restaurant, in dessen Angebot er sich besser auskenne. Ich stimmte zu, bemerkte aber, daß ich nur leider kaum noch Hunger verspüre. Das träfe sich wunderbar, strahlte er, auch ihm sei der Appetit auf Essen abhanden gekommen. Was wir denn da nur machen könnten, fragte ich im Aufstehen, und er schlug einen romantischen Spaziergang vor, während er mir den Stuhl beiseite schob, was ihm die Gelegenheit gab, einen prüfenden Blick von Kopf bis Fuß auf mich zu werfen. Nach Wandern stünde mir nicht der Sinn, meinte ich, als er auf den drei Stufen am Ausgang meinen Arm ergriff, und er gab zu, seinen Wagen gleich um die Ecke geparkt zu haben, mit dem er mich sogleich entführen wolle.

Als Liebhaber kam er an seine Verführungskünste nicht heran, aber an diese erinnere ich mich heute noch voller Wehmut..

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