Spontangedicht
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Ich weiß jetzt kein Spontangedicht
und reimen ne das kann ich nicht
ich suche nur ein neues Wort
deshalb gehe ich jetzt fort.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 75, davon 74 (98,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 33 positiv bewertete (44,00%) |
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| Der erste Text | am 6.3. 2000 um 13:59:00 Uhr schrieb Atomic über Spontangedicht |
| Der neuste Text | am 17.10. 2025 um 09:51:22 Uhr schrieb Schmidt über Spontangedicht |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 29) |
am 20.8. 2003 um 21:03:01 Uhr schrieb
am 5.3. 2004 um 12:53:58 Uhr schrieb
am 20.8. 2003 um 20:53:51 Uhr schrieb |
Ich weiß jetzt kein Spontangedicht
und reimen ne das kann ich nicht
ich suche nur ein neues Wort
deshalb gehe ich jetzt fort.
Manchmal brauch ich eine Uhr
Denn ich hab die Zeit vergessen
Und nur mit einem grossen Penis
Kann man halt die Zeit nicht Messen
Rote Wellen, blaues Leiden,
werden Grüne von uns scheiden?
Falls ja - oh bitte! -, doch nur wie?
Schrecklich, wie Jesus Christus schrie!
Gelbe Bäume, wirres Wuscheln,
gehen sie mit Kugeln kuscheln?
Gehen sie ins kranke Wasser
und werden dort zum Pflanzenhasser?
Plankton würgt, Platon führt
1:0 - ganz ungerührt!
Einst ging spazieren ich allein
sah ich zwei Krähen heiser schrein.
Die eine krächzte:"Freundin mein,
wohin lädst Du mich heute ein?"
"Es liegt erschlagen ein Soldat
im Graben hinter Stacheldraht.
Sein Blut ist dem des Feindes gleich,
ein Festmahl für das Krähenreich.
Das wird ein guter Abendfraß!
Ich krieg die Augen, Du die Nas´,
dann teilen wir zum Fest den Rest,
polstern mit seinem Haar das Nest.
Der Schädel knirschend spaltet sich:
zwei Hälften Hirn für Dich und mich.
Kein Galgen auf der weiten Welt
ernährt uns wie das weite Feld
getränkt vom Blut der Heldenbrust;
der Krieg ist stets der Krähen Lust!
Wir reißen auf die Heldenbrust.
Der Tod ist stets der Krähen Lust!
Die blanken Knochen werden rein
noch lange uns erhalten sein,
und künden leuchtend aus dem Dreck
von der Soldaten Sinn und Zweck!
OK, ist nicht von mir, aber Spontan ist mir das eingefallen, so zum Nachdenken. Das Lied dazu stammt von Subway to Sally, Album 1995, den Text aber hat noch jemand anderes geschrieben. Den kenn ich aber nicht.
manchmal frag ich mich, was das alles soll
und verschwende noten nur in moll
ein weg kann doch so einfach sein
ohne zwang ins einig rein
zusammen sich im schönen finden
am ring die melodien singen
sehen, hören und verstehen
nimm mich mit und lass mich gehen
Ganz spontan die erste Zeile,
die zweite dauert noch ne Weile.
(Theodor Spontane)
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