Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Suppe«
Heynz Hyrnrysz schrieb am 26.5. 2000 um 15:10:01 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
»Wo kann ich denn hier meinen Löffel abgeben?«, fragte der Wandkönig, als er seine Suppe gegessen hatte. Sogleich kam ein parfümierter, nur mit einem Suspensorium bekleideter Jüngling leichtfüßig herbeigelaufen, nahm den Löffel und trug ihn in die Küche. Nun war es an der Zeit, den Braten aufzutragen. Frau Wuzi, die Küchenchefin, hatte den am Spieß gebratenen Bergelch schon hübsch auf einer großen, silbernen Platte angerichtet. Vier kräftige Jünglinge, allesamt nur mit knappem Suspensorium bekleidet, waren nötig um den Bergelchbraten an des Königs Tafel zu bringen. Als der König den Braten sah, verzog er das Gesicht und sagte: »Mjiarchchch, mir steht heute der Sinn mehr nach einem - wie hieß das Tier doch gleich - nach einem Fichtenelch!«.
»Aber mein König, ein Fichtenelch ist zu dieser Jahreszeit doch besonders unbekömmlich. Denkt an Euer Magengeschwür!«, warnte daraufhin einer der königlichen Minister. »Das ist wahr, das ist wahr. Also bring er mir eine Apfelkrautsalamie aus dem Wurstladen des Alvar!«, befahl der Wandkönig.
Der Rest ist schnell erzählt: Der Minister starb an einer Blutvergiftung, weil er auf dem Weg zum Wurstladen in einen Straßenigel getreten war. Der Wandkönig blickte zu tief in einen Leuchtbecher und starb auch. Nur Wuzi, die Küchenchefin, blieb übrig und lebt noch heute glücklich im Assoziations-Blaster zusammen mit Tanna, Greif, Karla, Dragan, Galaxie, dem Entropisten, Liamara, Alvar, Elki, Rüdiger, Aurian, Snake, der Metzgervereinigung, dem Küchenpersonal, einem kleinen Mädchen, Rudi, Pomtom, dem LKADüsseldorf, Schluck Milch, Rungi Tungi, der höflichen Scheuermilch, Heynz Hyrnrysz und all den anderen Assoziations-Blaster-Benutzern.
Liamara schrieb am 8.10. 2000 um 22:19:07 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Es wird euch sicher freuen zu hören, dass ich der Tütensuppe abgeschworen habe. Meine Leidenschaft für Suppe an sich ist aber natürlich immer noch vorhanden, und ich befriedige diese Sucht, indem ich mir die Suppe jetzt selbst aus gekörnter Gemüsebrühe anrichte. Dazu dann ein paar Suppennudeln, getrocknetes Suppengemüse, Käse... das schmeckt doch gut! Na gut, ich muss zugeben, so das ganz wahre ist das immer noch nicht. Ich könnte ja die Suppe immer noch richtig selbst machen. So aus natürlichen Zutaten. Aber ich hab da mal so in Kochbüchern gelesen, da heisst es immer: »zerlegen Sie ein Suppenhuhn und kochen es«, oder so ähnlich jedenfalls, das ist alles so eklig!
lalique schrieb am 6.9. 2004 um 13:47:33 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Nein, die beste Hühnersuppe macht nicht deine Oma, sondern ich.
Alle Energiesparer (mache ich sonst auch) sollten nun nicht mehr weiterlesen:
zwei Suppenhühner (frisch, nicht die tiefgefrorenen Eierproduzentenkadaver), fünf Möhren, etwa eine Viertel Sellerieknolle, Petersilienwurzel und eine Viertel (1) Stange Porree mit fünf Litern Wasser vier Stunden bei 80 °C ziehen lassen; danach ausbeinen.
Alles bis auf das Fleisch in einem großen Mörser (Flohmarkt) zerstampfen bei 80 °C für weitere 16 Stunden ziehen lassen, dann abseihen.
Nochmal mit einem Liter für drei Stunden auskochen, etwas Beifuß und Safran kurz vor Ende hinzufügen und die Brühen anschließend vereinigen.
Danach nach Lust und Laune abfetten, das Fleisch in die nicht mehr kochende Brühe geben, und die entsprechenden Einlagen hinzufügen - guten Appe, Ernst Abbe.
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