Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 215, davon 204 (94,88%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 44 positiv bewertete (20,47%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.11. 1999 um 19:01:15 Uhr schrieb
Jake über München
Der neuste Text am 25.2. 2026 um 13:38:24 Uhr schrieb
Gerhard über München
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(insgesamt: 78)

am 9.6. 2020 um 23:11:03 Uhr schrieb
Christine über München

am 13.1. 2003 um 01:37:53 Uhr schrieb
BILD über München

am 20.8. 2013 um 10:09:42 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über München

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »München«

Höflichkeitsliga schrieb am 9.11. 2001 um 02:06:30 Uhr zu

München

Bewertung: 7 Punkt(e)

Als ich einmal in München zu Besuch war, hatte ich versucht mit meinem Fotoapparat ein Bild von mir selbst, und, im Hintergrund, dem Bayerischen Parlamentsgebäude aufzunehmen. Das bot sich meiner Meinung nach deshalb an, weil ich gerade in den Ausläufern der Fußgängerzone stand, von wo aus eine längere Straße schnurgerade zu diesem seltsam aufgetürmten neoklassizistischen und neowasweißichnoch-Gebäude führt. Noch dazu, und das war der eigentliche Grund meiner Faszination mit diesem Motiv (der ich eigentlich sonst mit der Fotografie nicht allzuviel anzufangen weiß), beschreibt diese Straße sozusagen ein kleines Tal, d.h. sie fällt unmittelbar nach den letzten Geschäftspassagen steil ab, nur um dann kurz vor dem Parlamentsgebäude wieder ebenso steil anzusteigen, ein Umstand der, zumindest beim tatsächlichen Anblick vor Ort, wohl, verzeihen sie, eine Aura der Erhabenheit über den Ort legt.
Ich war also guter Dinge nachdem ich auf den Auslöser gedrückt hatte, allerdings mußte ich zwei Wochen später zuhause feststellen, daß ich, zum einen, vergessen hatte die Schärfe richtig einzustellen, weswegen man also statt der erhaben abfallenden Straße und dem Parlament nur ein verschwommenes graubraunes Gemisch sah, und zum anderen, daß mir, was ich wohl im Moment der Aufnahme gar nicht bemerkte, die Sonne direkt ins Gesicht schien und mich so dazu veranlaßte auf häßlichste Art und Weise die Stirn, die Nasenwurzel und die Augenbrauen in Falten zu legen. Noch dazu hatte mir, auch daran erinnerte ich mich nicht, wohl ein Windstoß meine halblangen Haare ins Gesicht fallen lassen.

Ich war sehr unzufrieden mit diesem Foto.

linkiwinki schrieb am 19.5. 2001 um 13:00:43 Uhr zu

München

Bewertung: 4 Punkt(e)

Schon komisch, dass man eine Stadt anfängt zu mögen, nur weil man sich in einen ihrer Einwohner verliebt hat....was hat nur das eine mit dem anderen zu tun?

Aber als ich das letzte Mal am Münchner Hauptbahnhof auf meinen Zug gewartet habe, schaute ich mir die Häuser rings um den Bahnhof an, vom Ende des Gleises und heulte. Dabei wußte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, daß ich das letzte Mal dort als Freundin eines Münchners stehen würde...

Und ich kam wieder, mit meiner zweiten großen Liebe. Und es war erschreckend, welchen Bezug ich noch immer zu dieser Stadt hatte - ich fühlte mich, als wäre ich nach Hause gekommen. Und die Gewißheit, daß alles ganz anders geworden ist, trieb mir wieder die Tränen in die Augen. Doch diesmal hatte ich jemanden, der mich in den Arm nahm und mir ein echtes Zuhause gab.

höfliche Regierung schrieb am 16.12. 2002 um 15:25:56 Uhr zu

München

Bewertung: 3 Punkt(e)

SUPPA SUPPA SUPPA! DIE DEPPM ZIEHN AUS MÜNCHEN WEG! Kirch Pleite, Neue Economy am Arsch, weg, kaputt, MTV geht, (Suppa suppa suppa), die Stadt geht auch pleite, alles verfällt, niemand will mehr hin, UND WAS HEISST DAS?! Das heißt natürlich daß die Wohnungen billiger werden, doch echt, es stimmt, wir konnten es selbst kaum glauben, aber es ist WAHR, wir haben gründlich nachgesehen, aus langeweile eigentlich eher, sind also heute zufällig durch die Immobilienbörsen gebrowst, und was muss man sehen??? DIVERSE Wohnungen, weit über 20 Quadratmeter, in Schwabing, in der Maxvortsadt, in Haidhausen für gut UNTER 400 EURO!!!!!! Schee! Aber: Das bleibt bitte unter uns!!!! Muss nämlich nicht jeder wissen, sonst wirds bald wieder teurer, oida!
Jetzt werden wieder hübsch Pläne geschmiedet, ach ist das alles aufregend, ja so, ja geh!

pferdschaf plättet München schon morgen schrieb am 19.2. 2009 um 00:12:21 Uhr zu

München

Bewertung: 1 Punkt(e)

2012 eine riesige Oktoberfestwiese unter Geheimhaltung des Durchverseuchungsgrades hinsichtlich anrückender Japaner.
Man muss das Übel an der Wurzel packen.
Selbstauserwählte erhalten Domizil in den Alpen,
bei guter Führung Aufnahme in Deutschlands
Höhlenmenschenkartei.
Kommen dann mal die Singhalesen erhalten diese ohne Aufpreis Zutritt zu Deutschlands Kannibalenfresserchen(ehemals Münchner).
Okay, klingt alles ein bischen irre, hat aber einen ernsten Hintergrund. Ich glaube nämlich tatsächlich das die Welt von morgen gleich viel besser wäre, wenn es ein München nicht gäbe. Der Mensch, wenn er denn gerne unbeeindruckt einer sein will, ist kein Herdenwesen und keine Ameise. In einem Menschenhaufen wirkt er aber so und beginnt sich andersartig zu verhalten.
Ungefähr so wie in die Fliege, der Gruselfilm mit der Mutation... ja ja ja
nur das bei den Ameisenmenschen in München die Gedanken mutieren und ich behaupte im Schnitt zum Schlechten.

Höflich schrieb am 12.6. 2003 um 00:03:21 Uhr zu

München

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wenn ich mit dem VW meiner Mutter durch Minga cruise, dann muss ich immer, besonders wenn es mich zufällug auf Universitätshöhe verschlägt, an das Dakar und Grinser-lied »Stay with me« denken, im Sommer natürlich nur, obwohl mir da kein passendes Mädchen zu dem Lied einfällt, aber das Lied ist ja einfach gut, und man kann sich da einfach jemanden ausdenken oder aus verschiedenen Mädchenprofilen jemanden zusammensetzen. Och naja, obwohl...

Jo schrieb am 3.2. 2013 um 14:07:46 Uhr zu

München

Bewertung: 1 Punkt(e)

Es war Zufall, blödes Pech,
dass R. zwei 19-Jährigen vor der Disco M-Park in München begegnet war,
zwei Torkelnden, Besoffenen, gegen vier Uhr früh.

Der Türsteher hatte die beiden vorher aus der Disco geworfen,
weil sie Gäste angepöbelt hatten.

»Was guckst du so blöd!«, soll einer von ihnen gerufen haben,
und wenig später eskalierte der Streit derart,
dass Michael R. am Boden lag
und die beiden wild auf seinen Kopf eintraten.

Knochen krachten, Blut spritzte.

Michaels Freundin warf sich auf ihn;
ein paar Sekunden später, und er wäre vermutlich tot gewesen.

Einer der nächsten Tritte, sagte der Rechtsmediziner vor Gericht,
hätte sein Leben kosten können.

Die Polizei verhörte die beiden 19-Jährigen,
nahm sie aber nicht fest.

Michael R. war sowieso nicht ansprechbar,
seine Gesichtsknochen waren zermatscht,
der Oberkiefer vom Kopfskelett getrennt.

Mit 14 Schrauben fügten Ärzte die Titanplatten
unter seiner Haut zusammen,
monatelang konnte er nur flüssige Nahrung zu sich nehmen.

Er wird die Folgen jener Nacht
für immer unter der Haut behalten.

Sein Anwalt sagt,
die Titanplatten werden wohl nie wieder entfernt werden.

Während des Prozesses vor dem Landgericht München I
waren die Angeklagten bester Laune,
vielleicht auch deshalb, weil sie keine Strafen fürchteten.

Während Michael R. im Zeugenstand aussagte,
er könne immer noch kein Fleisch kauen oder Zähne putzen,
zischte ein Freund eines der Angeklagten im Zuschauerraum:

»Soll er halt einen Leberkäs essen

Wenige Monate nach der Schlägerei vor der Disco
prügelten sich die beiden erneut,
weil sie immer noch nicht in Haft saßen.

Am Ende plädierte der Staatsanwalt auf versuchten Mord.

Die Richter schickten die Angeklagten für mehrere Jahre ins Gefängnis.

Doch nun beginnt der Prozess wegen eines Formfehlers von vorn.

Michael R. ist das Opfer, er hat lebenslang.

Die Schläge vergisst er nie, und zu überlegen ist,
ob seine Erfahrung, Opfer zu sein,
womöglich auch den Tätern dabei hätte helfen können,
etwas von der Angst eines fast zu Tode Geprügelten zu spüren.

Spiegel 18/2011 - Kinder der Finsternis

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