Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 142, davon 139 (97,89%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 61 positiv bewertete (42,96%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 1.8. 1999 um 03:16:56 Uhr schrieb
Alvar über Seltsam
Der neuste Text am 10.5. 2025 um 07:53:25 Uhr schrieb
durchdendunklenraumtorkelnde über Seltsam
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 52)

am 5.1. 2009 um 18:25:35 Uhr schrieb
trockenrasierer über Seltsam

am 13.2. 2014 um 19:38:37 Uhr schrieb
profilneurose über Seltsam

am 24.1. 2006 um 16:17:40 Uhr schrieb
Wurmkopffortsatz über Seltsam

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Seltsam«

hägele schrieb am 30.1. 2000 um 18:07:21 Uhr zu

Seltsam

Bewertung: 17 Punkt(e)

Zutiefst traurig über die letzte Nacht. Ich kam aus dem Kino, ich war allein dort, der Film hat mich mitgenommen, ich zitterte und war in trüben Gedanken. Wir waren verabredet, ich stand an der Theke und trank Bier, du kamst nicht, doch, du kamst, aber später, und ich war glücklich. Und ich hatte keine Angst mehr.
Du warst so freundlich und aufmerksam. Ich schaute dich an und du schautest nicht zur Tür, in die Menge, nein, deine Augen suchten die meinen, und sie wollten mich nicht mehr loslassen. Du hattest schwarzen Kajal unter den Augen, sie waren ein bißchen dämonisch und sehr aufregend. Dein Parfüm machte mich betrunken, zwi-schen deinen Lippen deine Zunge, meine Schultern berührten deine Schultern, mei-ne Beine berührten deine Beine. Du fragtest mich, was ich heute noch vorhabe, und hinter dieser Frage stand die ganze Welt.
Du kamst von einem Konzert, du bist dort gewesen mit einem Freund, einer, der viel redet und immer irgend etwas zu erzählen hat, er setzte sich neben mich, umarmte mich, trank aus meinem Bier, rauchte meine Zigaretten, alles änderte sich. Ich stand auf und ging zu einer alten Freundin, redete mir ihr über alte Dinge und alte Geschichten, beobachtete dich, sah, daß du mich beobachtetest. Du fuhrst ihn nach Hause, wir gaben uns geschäftlich die Hand, ich war auf einmal furchtbar müde.

michelin schrieb am 20.11. 2000 um 20:27:38 Uhr zu

Seltsam

Bewertung: 8 Punkt(e)

seltsam ist klasse, weil die seltsamkeit etwas ist, was die leute verstört, aufschreckt und zum nachdenken bringt. das ganze teil mit »provozieren« und so ist ausgelutscht, was noch wirkt ist die seltsamkeit. seltsame situationen machen das leben lebenswert!

dirK schrieb am 24.9. 1999 um 05:04:25 Uhr zu

Seltsam

Bewertung: 3 Punkt(e)

Woher das Wort kommt, weiß ich nicht genau. Das Wort »Seltsam« ist schon für sich nicht normal, was für mich bedeutet, daß alles, was seltsam ist, nicht normal ist. Jedoch heißt es nicht, das alles »nicht normale« seltsam ist. Es gibt seltsame Leute, Verhaltensweisen, Gegenstände, Tiere, Chemikalien, Geräusche, Farben oder Fortbewegungsmittel. All das wird von Menschen, die es noch nicht in dieser Form gesehen haben als seltsam bezeichnet, weil es neu für sie ist und sie nicht erwartet haben. Seltsam ist also ein Ausdruck, der wiederspiegelt, das etwas Neues, unerwartetes in das Bewußtsein gelangt ist, das nach einiger Gewöhnungszeit auch als ganz normal empfunden werden kann. Wer in dieser Welt nicht verrückt wird, kann nicht normal sein. Das ist doch seltsam, oder ?

KIA schrieb am 7.11. 2002 um 20:59:27 Uhr zu

Seltsam

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ursprünglich ist Aleatorik (lat. alea = Würfel; aleator = Würfelspieler) Bezeichnung eines musikalischen Kompositionsprinzips, in der Absicht, den Einfluß der Komponisten auf das Musikstück so weit als möglich zu reduzieren, d.h. weitgehend nicht-intentionale Werke zu schaffen.

Versucht wurde dies auf zwei Wegen: einerseits, indem die Partitur dem Interpreten nur Auswahlmöglichkeiten bereitstellte, und dieser dann das zu spielende Musikstück ganz nach Belieben neu zusammensetzen, quasi erwürfeln konnte; andererseits, indem aus einer vorgegebenen Menge von notwendigen Vorentscheidungen, die eine Komposition ausmachen - wie z.B. Tonhöhe, Tondauer, Gesamtlänge, Klangfarbe, Motivwiederholung, -variation u.ä. - nach bestimmten Regeln ein neues Stück exakt komponiert, besser: errechnet wurde. Ab einem gewissen Stand der Technik konnte diese regelgeleitete Kompositionstechnik natürlich von Computern samt den notorischen Zufallsgeneratoren übernommen werden.

Der Zufall als ästhetisches Prinzip - sei es auf Seiten der Interpreten oder der Komponisten - gab dieser Richtung also den Namen. Doch wird der Begriff inzwischen auch auf die Literatur übertragen und in der Literaturwissenschaft verwendet [vgl. meine einschlägigen Artikel in Metzlers Literatur Lexikon und in Moderne Literatur in Grundbegriffen]. Diese Übertragung von einem Medium ins andere erscheint um so schlüssiger, als z.B. John Cage - einer der Hauptvertreter musikalischer Aleatorik - Vortragstexte mit einer ähnlichen Methode erzeugt hat, die er auch bei seinen Kompositionen benutzte.

Die in der Musik angewandten aleatorischen Wege zum Erzeugen nicht intentionaler Kunstwerke finden sich entsprechend auch in der literarischen Aleatorik wieder, beim improvisierten automatischen und/oder beim maschinell erzeugten, kombinatorischen Text.

Beim improvisierten automatischen Text wird die traditionelle Vorstellung, der Dichter schreibe aus einer inneren Schau, aus Inspiration, aus dem Un- und Unterbewßten (göttlicher) Eingebung - zur Methode. Der Text wird quasi anonym und automatisch/unabsichtlich niedergeschrieben, etwa in frei improvisierten automatischen Texten (= écriture automatique), Zufallscollagen von Buchstaben, Worten, Sätzen oder ganzen Textpassagen.

Beim maschinell (oder analog) erzeugten Text wird die Forderung, ein Text müsse sich lehrbaren und nachvollziehbaren poetologischen Gesetzen fügen, werden traditionelle Verfahren des Schreibens ersetzt durch maschinell-kombinatorische Textgenerierung. Würfel-, Zufalls- und Computertexte - sogenannte stochastische Texte - sind hierher zu rechnen, ebenso aber auch von Autoren nach den strengen formalen Regeln erzeugte Texte.

gims schrieb am 11.3. 2001 um 03:25:03 Uhr zu

Seltsam

Bewertung: 2 Punkt(e)

manchmal scheint es durchaus besser zu sein, seinen samen zu versteigern, als ihn dort unterzubringen, wo er »von natur aus« hingehört. wenn ich an beispiele aus meiner bekanntschaft nachdenke, wird mir in diesem zusammenhang regelrecht übel. ein kind, das gewissermassen aus einem streit heraus gezeugt wurde, und dem man das hinterher zwar nicht offen, aber durch sein verhalten deutlich erkennbar vorwirft, das in der scheidung den kürzeren zieht und sein verhalten bedrückend verändert, wäre vielleicht besser ein samen geblieben.

Barb999 schrieb am 11.9. 2000 um 18:15:05 Uhr zu

Seltsam

Bewertung: 2 Punkt(e)

Lebe dein Leben, so wie du es willst. Nicht wie andere es immer sagen. Wenn du immer nur das tust, was andere wollen, wirst du nie dein Ziel erreichen, und auch nicht glücklich werden. Du wirst es dir zwar einreden, aber es stimmt nicht.

TRDesmond schrieb am 15.5. 2001 um 10:23:22 Uhr zu

Seltsam

Bewertung: 2 Punkt(e)

Als seltsam bezeichnen die Leute normalerweise Dinge oder Geschehnisse, über die sie nicht nachdenken wollen oder bei denen Ihr manipulierter Verstand Ihnen befiehlt, nicht darüber nachzudenken!

Felix the Cat schrieb am 10.10. 2004 um 19:02:51 Uhr zu

Seltsam

Bewertung: 3 Punkt(e)

Die Fehleinschätzung junger und nicht mehr so junger Mädchen, ihr solariumsgebräunter Bauch käme besonders gut zur Geltung, wenn sie zu enge und tiefsitzende Hosen tragen, kann ich ja vielleicht noch fast nachvollziehen, aber den Wahnsinn, der eh schon kleine Frauen dazu treibt, so hochgekrempelte Caprihosen zu tragen, wodurch sie ohne Not wie Zwerge wirken, der ist mir doch ein Rätsel.

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