Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Auto«
Eberhard schrieb am 30.5. 2007 um 18:48:04 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ich gehöre zu den wenigen Sonderlingen unserer Zeit, die nie ein Auto und einen Führerschein besessen haben. Ob ich mich unter diesen Umständen überhaupt als vollwertiger Mensch fühlen kann? Ei gewiß doch, und vielleicht sogar noch mehr als jeder Autofahrer! Ich gehe häufiger zu Fuß und lebe damit gesünder. Die Sorgen, die Verpflichtungen und die Geldausgaben eines Autobesitzers kenne ich nur vom Hörensagen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln komme ich an alle Orte, zu denen ich will oder muß. Das dauert zwar meist etwas länger, aber ich kann mich bequem und mit offenen Augen durch die Welt fahren lassen und bin nicht gezwungen, die ganze Zeit hinter einem Lenkrad eingepfercht zu sitzen und meinen Blick dauernd konzentriert auf die Fahrbahn vor mir zu heften. Termine weit außerhalb, die gedankenlose Leute oft viel zu früh ansetzen, weil sie wie selbstverständlich alle Menschen für Autofahrer halten, kann ich absagen, falls ich sie mit Bahn oder Bus nicht rechtzeitig erreiche und man mir Taxi oder Übernachtung nicht bezahlen will. So muß man den Termin ändern oder aber auf mich verzichten. Das gibt mir ein Gefühl von Freiheit. Alles in allem also bin ich als Nichtfahrer und gelegentlicher Mitfahrer ein durchaus glücklicher Mensch und ein lebendiger Beweis dafür, daß auch ohne Auto ein zufriedenes Dasein möglich ist.
Robby schrieb am 16.2. 2001 um 18:43:09 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Mein erstes Auto war ein Renault Clio Bj. 1991. Der Motor hatte 1,4 Liter leistete 75PS und hatte ein Drehmoment von 109 NM. Die Ausstaungslinie war RN, was bedeutet nix Serie. Aber was er hatte, war ein Klappdach und ne Metaliclakierung. Diese Lakierung war hell grün. Er sah einach gut aus. Na ja, dieses kleine Wagen wog na nur 850kg, was bedeutet der ging echt ab wie Schmidts Katze. Es ist echt ersaunlich wieviel Leute in einen soo kleinen Wagen passen. Wir hatten ihn mit 8 Leuten mal beladen. Man kann nur sagen, das passt schon hinen, aber Schlaglöcher sollte man echt gemieden haben. Echt erstaunlich, was man mit diesem Auto so alles durchgemacht hat. Es war echt erstaunlich, wenn meine Mutter diesen Wagen gefahren ist, hatte er nie eine Panne. Immer nur bei mir. Angefangen hatte es mit einem platten Reifen. Und das natürlich im Winter! Schneeregen und Eis auf dem Boden. Das war echt ein spaß! Na ja, dann ging es weiter mit irgendeinen Wackelkontakt. Dann noch die Lichtmaschiene. Aber wie auch immer, ich liebte diesen Wagen. Es war echt schön mit ihm. Nun wurde er verkauft. Aber er hat wohl einen netten neuen Besitzer gefunden. Mach es gut du kleiner Wagen.
mcnep schrieb am 22.1. 2003 um 14:10:06 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Vorhin fast drei Stunden in einem Autohaus zugebracht, wo wir einen neuen Wagen bestellt haben. Der Verkäufer war eigentlich ein ganz netter, keiner dieser goldkettchenbehangenen Vielredner, wie ich sie mir immer vorgestellt habe, und er war durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Weder durch den verheerenden Zustand unseres Altwagens (Männer, Raucher, Hunde), noch durch unsere technische Ahnungs– und Interesselosigkeit, noch durch meine stets vom Wesentlichen abschweifenden Fragen nach Bierdosenhaltern und Pompadourtaschen. Erst als K. ihn fragte, ob die weibliche Stimme im Navigationssystem gegen Aufpreis auch durch die eines pubertierenden Knaben ersetzt werden könne (ich hätte ja eher für einen Johnny Cash–Baßbariton optiert), da schien es ihn für einen Augenblick aus der Kurve zu tragen.
Reuters schrieb am 16.4. 2001 um 18:32:15 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Teamchefs der in der Formel-1
engagierten Autohersteller rechnen wegen des
umstrittenen Einstiegs der Kirch-Gruppe in den
Rennsport nicht mit zwei Veranstaltungs-Serien. Der
Motorsport-Chef von Mercedes-Benz, Norbert Haug,
sagte nach der Qualifikations-Training zum San Marion
Grand Prix am Samstag in Imola, nach seiner
Information »gibt es keinen Plan für zwei Formel-1«.
Nach Einschätzung von McLaren-Teamchef Ron
Dennis würden die Gespräche nicht zu einer Spaltung
sondern wahrscheinlich zu einer Umstrukturierung der
Formel-1 führen. Der Motorsport-Chef von BMW,
Gerhard Berger, sagte, die beteiligten Parteien
brauchten Zeit, um die Lage ruhig und logisch zu
betrachten.
Der europäische Automobilverband ACEA hatte Anfang
April wegen der Sorgen über die
Fernsehübertragungsrechte der Formel-1-Rennen
nach dem Einstieg der Kirch-Gruppe eine alternative
Veranstaltung erwogen. Eine neugegründete
Gesellschaft solle so schnell wie möglich eine neue
Rennserie nach dem Vorbild der Formel eins auflegen,
hatte Verbandschef Paolo Cantarella, gesagt.
Die Kirch-Gruppe und der Filmrechtehändler EM.TV
hatten durch die Ausübung einer Kaufoption ihren
gemeinsamen Anteil an der Formel-1-Holding SLEC auf
75 Prozent erhöht und damit formal die Kontrolle bei
der Gesellschaft übernommen. Die Autohersteller, die
selbst an einem Anteil an der SLEC interessiert sind,
hatten den Einstieg des Münchener Medienkonzerns in
die Formel 1 in der Vergangenheit heftig kritisiert, weil
sie den Einfluss der Kirch-Gruppe bei der Vergabe der
begehrten Fernsehrechte an der Rennsportserie
fürchten, die die SLEC hält. Kirch-Chef Hahn hatte
wiederholt erklärt, dass sich die Kirch-Gruppe und
EM.TV trotz ihres Mehrheitsanteils nicht in die
operativen Geschäfte der Formel Eins mischen
würden. Bernie Ecclestone, der noch die restlichen 25
Prozent an der SLEC hält, solle weiter
hauptverantwortlich die Formel Eins leiten.
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