| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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am 16.5. 2000 um 00:43:23 Uhr schrieb joachim
über Mord |
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am 7.12. 2025 um 04:46:07 Uhr schrieb Gerhard
über Mord |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 54) |
am 27.5. 2010 um 19:17:19 Uhr schrieb Viktoria über Mord
am 16.6. 2020 um 19:41:54 Uhr schrieb Christine über Mord
am 6.2. 2009 um 23:45:07 Uhr schrieb Vito über Mord
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Mord«
Höflichkeitsliga schrieb am 25.2. 2003 um 01:26:35 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Vor einem Monat wurden ja drei Frauen auf einem Parkplatz in Telgte (Münsterland, Ostwestfalen?) erschossen. In der Süddeutschen Zeitung waren heute in einem Bericht über die Festnahme der Täter recht klein die Fotos der Ermordeten zu sehen. Man möchte heulen. Man sieht hier Menschen, die nie wieder aufstehen, umgebracht von einem 21-jährigen Typen, der einem Bekannten einen »Freundschaftsdienst« erwiesen wollte, und nach eigener Aussage vor der Tat »Tut mir leid« gesagt haben soll. Das sind Menschen, die stehen nie mehr auf, die haben gelebt, »vixerunt«, und das war auch das einzige was sie hatten, ihr Leben, und da möchte man den eigenen Kopf auf die Tischplatte schlagen, da zieht es einem das Fleisch auf den Boden, »vixerunt«, das wars, vorbei, für immer und ewig, weil der Ehemann eine Geliebte hatte, da möchte man nur noch Hassen, auch wenn hier mal nicht der Staat oder die Gesellschaft oder was weiß ich schuld sind, so möchte man doch nur noch hassen, wenn man die Gesichter der Ermordeten sieht, da kriegt man nur noch einen Hass, weil nämlich ein Mord eine Schuld ist, nämlich die allergrößte Schuld, die wo man niemehr nicht gutmachen kann, die immer währt, die niemals weggeht, die nimmer fortgeht, weil da sind Menschen die hätten gelebt, »vixissent«, aber jemand hatte gemeint daß es besser wäre wenn sie tot wären, und dann waren sie tot. Was kann es schlimmeres geben, als wenn Menschen um eines Vorteils willen ermordet werden? Was haben wir ausser dem nackten Leben? Zumeist nichts. Wenn man tot ist, ist alles vorbei, für immer, nix aus, schulz. Für immer weg. Keine Liebe mehr, kein gar nichts, keine frühlingsluft mehr nicht, nie mehr, nimmer, kein nichts! Wenn ein Mensch stirbt, dann stirbt die ganze Welt. Wenn eines heilig ist, oida, dann ist es nämlich das Leben, das nackte, und wenn jemand solch Leben nimmt, so sollte er...des Todes sein? Nein, in Deutschland wollen wir nicht so weit gehen und die Todesstrafe fordern. Nicht angesichts, von einem Kaiser Wilhelm, und einem Lothar von Trotha und einem Roland Freisler und einer SS und den Einsatzgruppen A, B, C und D und einem Volksgerichtshof und einem was weiß ich... Aber insgeheim wünscht man sich natürlich daß sie beteiligten die Tat in Texas begangen hätten. Was sol es? Wer das Leben anderer menschen mutwillig zertritt, wer Lebensläufe und Söhne und Enkel und Geschichte auslöscht, warum soll derjenige nicht »des Todes« sein? »Vixerunt« wie Cicero sagt, und mag der staatliche Mord auch nicht um »Volkes« Namen zu verantworten sein, in wessen Namen konnte dann der Täter seine Tat verantworten, und drei Menschen für immer von der Welt tilgen? Spielt es hier eine Rolle das der Täter Türfke war? Natürlich tut es das. Deutsche, Japaner, Türken, alles das selbe Pack. Heute wieder neben Nazis an der Bushaltestelle gestanden. Wiege ja jetzt gut hundert Kilo, und habe so oder so gewaltige Aggression in mir, und Prügeln ging schon mit Untergewicht recht gut. Muss demnächst Fressen zerschmettern!
Gronkor schrieb am 2.7. 2000 um 23:22:04 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Warte warte nur ein Weilchen,
Dann kommt Haarmann auch zu dir,
Mit dem Hacke- Hackebeilchen
Macht er Hackefleisch aus dir.
...
(altes Kinderlied aus den 20ern)
Nachrichten schrieb am 21.9. 2000 um 04:53:00 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
12 Jahre Haft für »Radarmörder«
Im Prozess um den Mord an einem Radar-Polizisten bei Kirchheim ist das Urteil gesprochen worden: Der Angeklagte, ein 46 Jahre alter Busfahrer, muss für 12 Jahre und sechs Monaten ins Gefängnis.
Fulda - Die Schwurgerichtskammer beim Landgericht Fulda sprach den 46-jährigen Angeklagten aus Halle am Mittwoch schuldig, vor acht Monaten an der Autobahn 4 bei Kirchheim einen Polizisten getötet zu haben. Dabei entschied die fünfköpfige Kammer unter Richter Peter Krisch aber nicht wie von der Staatsanwaltschaft gefordert auf Mord, sondern auf Totschlag in Verbindung mit versuchter schwerer räuberischer Erpressung mit Todesfolge.
Zudem wurde der Angeklagte wegen Körperverletzung und illegalen Waffenbesitzes verurteilt. Der Täter, der vor seiner Festnahme Ende Januar als Busfahrer in Frankfurt am Main gearbeitet hatte, nahm das Urteil mit gesenktem Kopf entgegen. Die Anklage hatte eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert, die Verteidigung auf weniger als acht Jahre plädiert. Während die Staatsanwaltschaft und die beiden Anwälte der Nebenkläger - der Witwe des toten Polizisten und des verletzten zweiten Polizeibeamten - den Mann aus Halle wegen Mordes verurteilt sehen wollten, bestand die Verteidigung auf »räuberischer Erpressung mit Todesfolge«.
Der 46-Jährige war am 18. Januar dieses Jahres bei einer Radarkontrolle vor dem Kirchheimer Dreieck geblitzt worden. Wegen seines bereits vollen »Punktekontos« im Flensburger Verkehrszentralregisters und der Angst, als Berufskraftfahrer seine Arbeit zu verlieren, wollte er nach eigenen Angaben mit Waffengewalt von den beiden Polizeibeamten die Herausgabe des Filmes erzwingen. Dabei habe sich aus Versehen der Schuss gelöst, der den 41-jährigen Polizisten ins Herz traf und sofort tötete und den zweiten Beamten am Arm verletzte. Der 46-jährige Kollege des Getöteten hatte sich noch aus dem Fahrzeug fallen lassen können.
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