| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
241, davon 234 (97,10%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 113 positiv bewertete (46,89%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
577 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,680 Punkte, 64 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 13.9. 1999 um 16:04:51 Uhr schrieb Tanna
über Mond |
| Der neuste Text |
am 12.11. 2025 um 10:03:32 Uhr schrieb Gerhard
über Mond |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 64) |
am 30.7. 2003 um 21:30:43 Uhr schrieb Wenkmann über Mond
am 28.9. 2002 um 01:38:33 Uhr schrieb ARD-Ratgeber über Mond
am 21.6. 2002 um 01:47:36 Uhr schrieb diso über Mond
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Mond«
Ugullugu (alkoholisch umnachtet) schrieb am 26.10. 2002 um 23:30:37 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Der Mond ist schön. Man kann auch Globen vom Mond erwerben, die einem die genaue Topographie des Mondes näherbringen. Ein Krater heißt z.B. Tycho, und das ist nur deshlab bemerkenswert, weil ein Mathelehrer Tycho mit Vornamen heißt, das ist ein schöner Vorname, und er hat gesagt, daß er wegen dieses Mondkraters Tycho heißt. Tycho würde ich auch gerne heißen. Das Ypsilon bringt beim Scrabble zehn Punkte. Wenn man einen Mondglobus hat, kann man ihn immer auf die »dunkle Seite« drehen, also die Seite, die man normalerweise nicht sehen kann. Das ist sehr extravagant, ich hoffe, viele Gäste fragen mich nach dem Mondglobus. Im Englischen nennt man Wahnsinnige »lunatic«, also »Mondsüchtige«, da gibt's natürlich auch einen Pink Floyd - Song zu, bei Vollmond kann ich nicht schlafen.
»The lunatic ist in my head *kicher*...«
Ich bin ja so furchtbar besoffen! Ich trinke noch ein paar Bier und assoziiere ein bißchen (mein Cookie wurde von meinem Viruswächter gelöscht, jetzt sind alle Bewertungspunkte weg, *heul*), und dann hoffe ich, schlafen zu können. Der Mond nimmt gerade ab, das begünstigt mein Vorhaben.
Jasona schrieb am 23.9. 2004 um 20:48:05 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Komischerweise haben überdurchschnittlich viele Völker Sagen oder Mythen, die von einem Hasen im Mond handeln, völlig unabhängig voneinander. Die Chinesen haben den Jadehasen, bei den Griechen ist der Hase das Wappentier einer Göttin, die auch dem Mond zugeordnet wird, afrikanische Stämme haben Sagen von Hasen, die sich vor Hunden auf den Mond geflüchtet haben... Kein New-age-eso-Kram, sondern alte Volksmärchen, die in diesem Punkt übereinstimmen.
In China ist am 28.09. Mondfest, man schlendert mit Kindern, Laternen und völlig überzuckerten Mondkuchen durch die Parks und guckt sich Feuerwerk und Mond an, sehr nett. Früher gab es in chinesischen Dörfern beim Bäcker eine Art Mondkuchenkasse: Die wirklich armen Familien haben das Jahr über Pfennigbeträge eingezahlt und haben dafür zum Mondfest ebenjene Mondkuchen bekommen. Dann konnten die auch mitschlendern.
Leider muss ich auch noch loswerden, wie blöde ich die Gewohnheit mancher Feministinnen finde, von »der Mondin« zu reden.
Aurian schrieb am 17.5. 2000 um 17:45:55 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
«Sei gelobt, mein Herr,
durch Schwester Mond und die Sterne;
an den Himmel hast du sie gestellt,
klar, kostbar und schön.»
Franz von Assisi, Übersetzung: Luise Rinser
Gross, rund und hell steht er am Himmel, mondsilbrig sein Hof, sein zarter Schein taucht die Nacht in milchiges Licht. In anderen Nächten ist der Mond kaum zu sehen, die Finsternis scheint ihn zu verschlucken.
«Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön», schrieb Matthias Claudius in seinem berühmten Abendlied. Matthias Claudius' Verse waren für uns Anlass, über den Sinn von Dunkelheit und Leid oder im Beitrag «Der Mann im Mond» über eigene Schatten nachzudenken. Der Mond steht als Zeichen von Werden und Vergehen und dafür, dass jenseits von Finsternis und Nacht Verwandlung geschieht.
Tilmann Zuber
mcnep schrieb am 10.3. 2003 um 20:30:41 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Peter Rühmkorf
Variation auf »Abendlied«
von Matthias Claudius
Der Mond ist aufgegangen.
Ich, zwischen Hoff– und Hangen,
rühr an den Himmel nicht.
Was Jagen oder Yoga?
Ich zieh die Tintentoga
des Abends vor mein Angesicht.
Die Sterne rücken dichter,
nachtschaffenes Gelichter,
wie's in die Wette äfft –
So will ich sing– und gleißen
und Narr vor allen heißen,
eh mir der Herr die Zunge refft.
Laßt mir den Mond dort stehen.
Was lüstet es Antäen
und regt das Flügelklein?
Ich habe gute Weile,
der Platz auf meinem Seile
wird immer uneinnehmbar sein.
Da wär ich und da stünd ich,
barnäsig, flammenmündig
auf Säkels Widerrist.
Bis daß ich niederstürze
in Gäas grüne Schürze
wie mir der Arsch gewachsen ist.
Herr, laß mich dein Reich scheuen!
Wer salzt mir dort den Maien?
Wer sämt die Freuden an?
Wer rückt mein Luderbette
an vorgewärmte Stätte,
da ich in Frieden scheitern kann?
Oh Himmel, unberufen,
wenn Mond auf goldenem Hufe
über die Erde springt –
Was Hunde hochgetrieben?
So legt euch denn, ihr Lieben
und schürt, was euch ein Feuer dünkt.
Wollt endlich, sonder Sträuben,
still linkskant liegen bleiben,
wo euch kein Scherz mehr trifft.
Müde des oft Gesehnen,
gönnt euch ein reines Gähnen
und nehmt getrost vom Abendgift.
(1960)