Die-Welt-im-Jahre-2100
Bewertung: 4 Punkt(e)Die erste chinesische Langzeitkolonie auf dem Mars wird eingeweiht, die bedeutungsols geworden Mächte vergangener Zeiten, schauen nur neidisch zu.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 50, davon 49 (98,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 16 positiv bewertete (32,00%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 274 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,300 Punkte, 24 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 2.6. 2002 um 17:59:48 Uhr schrieb Jakob the dark Hobbit über Die-Welt-im-Jahre-2100 |
| Der neuste Text | am 21.8. 2025 um 16:40:22 Uhr schrieb Powerfrau über Die-Welt-im-Jahre-2100 |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 24) |
am 20.5. 2004 um 21:41:34 Uhr schrieb
am 14.11. 2008 um 20:38:29 Uhr schrieb
am 24.7. 2010 um 17:16:48 Uhr schrieb |
Die erste chinesische Langzeitkolonie auf dem Mars wird eingeweiht, die bedeutungsols geworden Mächte vergangener Zeiten, schauen nur neidisch zu.
In so einem biologischen Text mit Bildern sah ich neulich das Phänomen des Alterns. Ein Bild hieß »Eine junge Zelle« und ein zweites »Eine gealterte Zelle«. Auf dem ersten war irgendso ein Plasmabestandteil, der sich als unförmiger Zellbrei darstellte, in der Mitte der Zelle befindlich. Auf dem zweiten war er asymmetrisch nach links verrutscht. Der Text ließ das alles im Dunkeln. Viel auf der rechten Seite zu liegen, müsste also mit Hilfe der Schwerkraft das Problem lösen. Hauptsache, das Foto war nicht seitenverkehrt abgebildet, sonst ist es Essig damit, einen Blick in die Die-Welt-im-Jahre-2100 zu werfen.
Ich bezweifle sehr, daß es im Jahr 2100 noch Menschen gibt. Wenn ja, dann werden es wohl die letzten Überlebenden sein, die in einer postapokalyptischen Welt, in der die Zivilisation nur noch eine blasse Erinnerung sein wird, ein elendes Dasein fristen müssen.
Wie komme ich zu dieser Einschätzung? Nun, die Weltbevölkerung wächst immer mehr, zugleich wird der Lebensraum immer knapper werden - dies wird eine unvermeidliche Folge der nicht mehr aufzuhaltenden globalen Erwärmung sein, die ganze Lamdstriche auf Dauer unbewohnbar machen wird. Vielleicht irgendwann sogar den ganzen Planeten, wer dies für übertrieben hält, kann ja mal seinen Urlauf auf der Venus mit ihrer Kohlendioxid-Atmosphäre bei 480 Grad verbringen - so heiß wird es hier natürlich nie werden, doch der Blick auf die Venus zeigt überdeutlich, daß der Treibhauseffekt keine Erfindung miesmacherischer Wissenschaftler ist.
Dies wird natürlich extreme Fluchtbewegungen in Gang setzen, die alles, was die Gegenwart in dieser Beziehung zu bieten hat, weit überbieten werden; Afrikaner und viele andere werden in Millionenscharen versuchen, nach Europa oder Nordamerika zu gelangen. Das wird die politische Stabilität in den westlichen Demokratien noch weiter gefährden, als es ohnehin schon der Fall ist.
Selbstverständlich wird es auch mehr Kriege geben, sie werden irgendwann nicht mehr um das Öl, sondern eher um das Wasser geführt werden - hinzu kommen die schon jetzt deutlichen kulturellen Konflikte (etwa zwischen dem Westen und Teilen der islamischen Welt, in der sich das Krebsgeschwür des Fundamentalismus wohl immer weiter ausbreiten wird). Kurz, es wird aus ganz verschiedenen Gründen zu immer neuen Kriegen kommen, aus denen auch die westlichen Demokratien sich nicht heraushalten werden können. Doch eine Demokratie verträgt nicht auf Dauer den Kriegszustand, daher werden bewaffnete Konflikte wohl dazu führen, daß die duch wirtschaftliche und soziale Probleme bereits destabilisierten westlichen Demokratien der Reihe nach zusammenbrechen werden, um dann von diktatorischen Systemen, die vermutlich dem heutigen Rußland sehr ähnlich sein werden, abgelöst zu werden. Selbstverständlich werden diese Kriege des 21. Jahrhundert ein noch nie dagewesenes Maß an Gewalt mit sich bringen.
Das Ende der Zivilisation könnte dann auf verschiedene Weisen kommen: die Eskalation eines Krieges zum Atomkrieg, oder Umweltzerstörung in solchem Ausmaß, daß nahezu die ganze Erde umbewohnbar wird - etliche Möglichkeiten sind denkbar. Zu viele, als daß sie sich alle noch abwenden ließen. Vor 30 Jahren wäre das vielleicht noch möglich gewesen, aber der Zug ist längst abgefahren.
Die Überlebenden des Großen Zusammenbruchs sind in unzählige kleine Stämme zersplittert, die sich ständig um die Kontrolle der verbleibenden Ölreserven und Maschinen bekriegen. Gärten und Parks sind längst in Ackerland umgewandelt worden, um mit Müh und Not das Überleben der Menschen zu sichern. Elektrizität gibt es kaum noch, Computer, ja selbst Telefone sind für die meisten Menschen nur noch eine ferne Erinnerung...
| Einige zufällige Stichwörter |
Liebeszerfall
regenroman
Leute
Freier
wixen
|