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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 9.1. 2001 um 14:48:01 Uhr schrieb
Etnröhegerd über Metaphysik
Der neuste Text am 15.3. 2026 um 17:40:27 Uhr schrieb
hingerichteter Graf über Metaphysik
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 20)

am 20.11. 2006 um 23:21:54 Uhr schrieb
aja über Metaphysik

am 20.6. 2003 um 16:56:03 Uhr schrieb
E256 Sagesätze über Metaphysik

am 2.1. 2024 um 04:12:54 Uhr schrieb
schmidt über Metaphysik

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Metaphysik«

Etnröhegerd schrieb am 9.1. 2001 um 14:48:01 Uhr zu

Metaphysik

Bewertung: 4 Punkt(e)

Der große Denker und kleine Mann Immanuell Kant hatte das Problem, das Glück und und die Motivation, in sie verliebt zu sein.
Ich sehe ihr in die Augen und alles was ich mir erhoffe ist, daß sie mich ebenfalls ansieht. Wir reden stundenlang, aber keinem von uns fällt auf, daß wir uns nicht zuhöhren, uns blendend verstehen und eigentlich nichts zu sagen haben.
So eine Sache passiert aber nur alle fünf Minuten auf dieser Party.
Wenn ich aber den Beweise hätte, daß es da etwas gibt, von dem die Metaphysik sich behaupten könnte, von einigem Nutzen dazu zu sein müßte sie sich in etwas anderes verwandeln: in heiliggesprochenen Sex.
Oder glaubt der Klapperstorch etwa auch nicht an dich?

adsurb schrieb am 8.7. 2003 um 15:23:59 Uhr zu

Metaphysik

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Fliege an der Fensterscheibe erlebt praktische Metaphysik. Die Vergeblichkeit aller Ziele. Die Zwecklosigkeit aller Zwecke. Unsere Fensterscheibe ist das Nachdenken. Der Verstand, der sich selbst nicht auf den Grund kommen kann. Der rastlose Außenbordmotor, der nicht weiß, daß Wind und Wellen die Richtung bestimmen.

drag schrieb am 5.4. 2002 um 23:10:53 Uhr zu

Metaphysik

Bewertung: 2 Punkt(e)

Metaphysik [grch.]
eine der Grunddisziplinen der Philosophie; urspr. Bez. für jene Schriften des Aristoteles, die im Gymnasium der Peripatetiker nach der Physik (grch.>meta ta physika<) zu lernen waren. Der didaktische Titel für die >Erste Philosophie< (prima philosophie) als Lehre von den ersten Prinzipien uns letzten Ursachen alles Seienden wurde in der Anordnung des >Corpus Aristotelicum< durch Andronikus von Rhodos (70v. Chr.) übernommen. Der Begriff M. (grch. >metaphysika<) wurde erst im 17. Jh benutzt. Schon in ihrem aristotelischen Ursprung tendiert M. von einer erkenntnismethodischen zu einer sachlichen Bedeutung und bezeichnet jene philosophische Disziplin, die vom Bereich körperlicher Erfahrungswirklichkeit (grch. >physis<) hinüberschreitet in den bereich der Prinipien, die der Erkenntnis nach zuletzt erreich bar sind, der Sache nach jedoch das Erste darstellen. >Meta< wurde hier nicht mehr im Sinne von >nach<, sondern in der Bedeutung von >jenseits< verstanden.
Thema der allgemeinen Metaphysik ist das allgemeine und unendliche Sein. Insofern das Sein als unerfahrbare Grundlage des Erfahrbaren aufgefasst wird, ist es Gegenstand der Ontologie (kategoriale Grundbestimmungen des Seienden) insofern es als unendlicher Ursprung des Endlichen aufgefasst wird, ist es Gegenstand der philosophischen Theologie (Theosophie) (unbewegter Beweger) Thema der speziellen M. sind besondere Gebiete des seienden: Welt (Kosmologie), Mensch (Antropologie), Seele (Psychologie). Da die Metaphysik mit den Fragen nach »Sein, Nichts, Werden, Vergehen, Geist, Materie, Freiheit, Unsterblichkeit, Wahrheit, Wert« die Grundlagen aller philosophischen Sonderdisziplinen aufgreift, kann sie als philosophische Grundwissenschaft gelten, die auf den Sinn der Wirklichkeit als Ganzes zielt.
Metaphysikalische Entwürfe kannten schon die Vada, Upanishaden, Lao-tsu, die Orphik und die ionische Naturphilosophie. Durch Platon (Gegenstand von Immanenz und Transzendenz) und Aristoteles (Einheit von Stoff und Form) wurden die bedeutendsten abendländischen metaphysischen Systeme grundgelegt. In geschichtlicher Abwandlung entstanden unterschiedliche und gegensätzliche Typen, z.B. idealistisch (F.G. Fichte, F.W. Schielling, G.W.F. Hegel), materialistische (K. Marx, Saint-Simon) monistische (Thomas v. Aquino) dualistische (Plotin, Augustinus), voluntaristische (A. Schopenhauer, F. Nietzsche). rationalistische (R. Descartes, B. Spinoza, Christ. Wolff, G.W. Leibniz), irrationalistische (H. Bergson, G. Simmel, W.Dilthey), induktive (W.Wundt, O. Külpe, E. Becher) aporetische (E. von Hartmann, N. Hartmann) oder deskriptive M. (P.F. Srawson)
Methofischer Ansatzpunkt neuzeitlicher Metaphysik ist das Selbstbewusstsein des Menschen, der das Seiende rational erfasst (nach Descartes)
I. Kant stellt die Möglichkeit einer Metaphysik durch seine >Kritik der reinen Vernunft< radikal in Frage. eine transzendente Metaphysik wird als Scheinwissenschaft entlarvt, nur eine transzendentale, kritische Metaphysik als Wissenschaft von den Grenzen der Vernunft und den Bedingungen der Möglichkeit des seienden wird anerkannt, Trotz anhaltender Metaphysischer Kritik (L. Feuerbach: >menschliche Projektion<, K. Marx: >ideologischer Überbau<, S. Freud: >irreale Wissenschaft<, F. Nietzsche: >ideale Hinterwelt<) entstanden neue Formen als Lehre vom Transzendentalen, das durch Analogie (Neuscholastik) Dialekik (G.W.F. Hegel), intellektuelle Anschauung (Dt. Idealismus) oder Intuition (H. Bergon, M. Scheler) erfasst werden kann.

parmenides schrieb am 6.9. 2003 um 18:22:35 Uhr zu

Metaphysik

Bewertung: 1 Punkt(e)

»Nicht aus einer vorgesetzten Bewußtseinsebene, sondern aus einer allumfassenden«: Wenn wir uns nur nicht täuschen.
Ich glaube, daß wir gar nicht verhindern können, daß sich uns überall anthropozentrische Betrachtungsweisen einschleichen.

Dem »intelligenten Außerirdischen« werden wir wohl leider nie begegnen - das sagen uns physikalische und kosmologische Kenntnisse bereits mit hinreichender Sicherheit.
Leider. Denn eine Begegnung mit Den Anderen wäre vermutlich die einzige Chance, ein oder zwei nicht-anthropozentrische Gedanken zuzulassen.

Für wahrscheinlicher hielte ich allerdings, daß solche Gedanken uns dermaßen ängstigen würden, daß wir einer Reflexion einen Krieg mit ihren Urhebern bei weitem vorzögen.

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