Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Raucher«
Linseneintopf schrieb am 3.10. 2011 um 23:59:41 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Vorm Spiegel steht er voller Frust,
er schaut an sich hinunter,
sieht seinen Bauch, die dürre Brust,
kaum wird er heute munter.
Dann packt der Husten ihn mit Macht,
er würgt und bellt und wimmert,
kein Lächeln kommt nach dieser Nacht,
sein Zustand matt und arg verschlimmert.
Sein Ebenbild? Er kennt sich kaum,
der Atem schlecht, die Haut ist blaß,
und setzt sich fort der Horrortraum,
gleich muß er raus, er ist schweißnaß.
Er schleppt sich in die Küche, schwach,
die Beine zittern ständig,
wo hab ich sie, wo sind sie, ach?
Er sucht und sucht und ... findet sie letztendlich.
Ein tiefer Zug, es geht ihm gut,
die Welt, sie hat ihn wieder.
Er schüttelt sich, genießt die Glut,
er reckt und streckt die Gieder.
Es hat gefehlt ihm, was ihn quält'!
Machs gut ... und stirb bald, Lieber!
Annunziata schrieb am 10.6. 2004 um 15:42:46 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Ich mag den Geruch & Geschmack von Zigaretten eigentlich wirklich nicht. Warum ich mir trotzdem manchmal eine anstecke liegt also nicht an solchen Sachen. Viel eher warscheinlich an der Poesie die im Qualm liegt. Was giebt es schöneres, als nachts auf der Brüstung des Balkons zu liegen und zusehen, wie der Rauch das Aussehen der Sterne verändert. Die Farben sind durch den weißen Dunst gesehen ganz anders. Rauchiger eben... Die schwarze Nacht istgar nicht mehr schwarz & die Sterne sind verschleiert.
Außerdem is ne Fluppe immer auch Ausdruck eines bestimmten Gefühls. Bei mir meistens Verwirrung, melancholische. Wenn du erfärst, das der Kerl, von dem du dein Kind erwartest in Wirklichkeit dein Halbbruder is z. B. Dann kann man sich an seiner Zigarette festhalten, versuchen, wie lange man dran saugen muss bis man gegebenenfalls erstickt.
Wenn du verzweifelt versuchst dir auszureden, dass du nicht verliebt bist.
In solchen Situationen, die wir ja alle kennen, passt ne Fluppe einfach am besten ins bild.
Aber naja...
chrisfizz schrieb am 4.2. 2005 um 20:19:38 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Tjaaa, das mit dem Rauchen ist so eine Sache...
Ich habe in meiner Jugend gar nicht geraucht, bin aber über Freunde dann doch dazu gekommen. Regelmässig rauche ich erst seit ich 25 bin. Und das eigentlich nur, weil alle in meinem Umfeld rauchen. Interessant ist, dass nur 30% (oder so) der Bevölkerung rauchen, ich in meinem Bekanntenkreis aber fast niemanden kenne, der nicht raucht. Offensichtlich rotten sich Raucher zusammen, und wer da rein rutscht, fängt je nach Willensstärke auch an zu rauchen. Das allerdings bedeutet für mich, dass ich, wenn ich mir das Rauchen abgewöhne, wahrscheinlich freiwillig oder unfreiwillig den Bekanntenkreis wechseln werde. Anders ist das für mich wohl nicht machbar. Trotzdem werde ich mir früher oder später das Rauchen abgewöhnen. Ich bin gespannt, was für Leute ich dann kennenlernen werde.
paul ehrlichmanns geh hilfe schrieb am 4.2. 2005 um 22:28:47 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
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