Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 259, davon 249 (96,14%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 80 positiv bewertete (30,89%)
Durchschnittliche Textlänge 392 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,266 Punkte, 125 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 26.6. 1999 um 00:15:34 Uhr schrieb
Liamara über Sommer
Der neuste Text am 9.9. 2026 um 22:35:24 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Sommer
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 125)

am 5.5. 2003 um 16:18:43 Uhr schrieb
leandra über Sommer

am 22.9. 2003 um 18:08:19 Uhr schrieb
Frasi über Sommer

am 16.2. 2006 um 20:56:35 Uhr schrieb
das SUMMER bunny über Sommer

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Sommer«

Sarah schrieb am 19.12. 2000 um 20:24:18 Uhr zu

Sommer

Bewertung: 6 Punkt(e)

Man kann den Sommer riechen, wenn man am Morgen verpennt aus dem Bett aufsteht, die Sonnenstrahlen, schon durch das Rollo dringen, und man dann das Fenster aufmacht, und ganz tief einatmet - dann kann man den Sommer bis zu den Fußspitzen spüren. Alles riecht nach Sommer - die Luft, und die Blumen und überhaupt alles.

Rudi schrieb am 26.2. 2000 um 01:28:16 Uhr zu

Sommer

Bewertung: 6 Punkt(e)

Der Sommer ist mir die liebste Jahreszeit. Es kann gar nicht heiß genug sein.
Schwimmen, sonnen, mit wenig Klamotten rumlaufen.
Am liebsten sind mir die Hundstage, vom 23.Juli bis 23.August.
Ab diesem Jahr werde ich die Hundstage feierlich begehen und Weihnachten, dieses Abgewöhn-Fest aus meinem Leben und meinem Kalender streichen. Lest »Hundstage« von Kempowski.
Lieben im Freien,Sommerfeste Biergarten, Baggersee, Freibad, Ozean, Hitze, Lebenslust.
Da kann man sogar auf Erleuchtung und Haschisch verzichten.
Selbst der Uhu-Junkie atmet da auf.

Leander schrieb am 27.6. 1999 um 17:36:40 Uhr zu

Sommer

Bewertung: 5 Punkt(e)

Sommer ist nur eine Bezeichnung fü einen periodisch wiederkehrenden Zeitabschnitt. Aber der Lauf der Zeiten geht seinen mächtigen Gang. Sie vergeht kontinuierlich, oder im physikalischen Sinne besser gesagt stetig, zumindest in den Bereichen, wo wir leben. Lasst uns die Zeitvariable um ein halbes Jahr shiften, dann ist der Sommer Winter und der Winter Sommer. Aber ist das denn wichtig ? Nein, die Gegebenheiten sind invariant unter dieser Transformation. Wichtig ist nicht, wie wir Zeiten benennen, sondern wie wir die Zeit, die uns gegeben ist, nutzen. Das Leben ist nur ein Augenblick in der Unendlickeit der Dinge. Man sollte es nutzen und Freude haben, und was noch wichtiger ist, anderen Freude bereiten, und sich auf die Zukunft vorbereiten. Die Zukunft ist nicht morgen, das Wochenende oder der nächste Sommer, sondern die Ewigkeit.

Peter Urban schrieb am 9.9. 1999 um 22:32:38 Uhr zu

Sommer

Bewertung: 6 Punkt(e)

Sommer 99

Ich sitze da,
Materie - Energie - Gedanken
verteilen sich in Raum und Zeit
und formen meinem Kopf und Körper.

Die Orte wechseln: Isarbrücke, Terasse in Italien, Schwefelquellen,
Echokardiologie in Berlin, Chiemgau, Schlafzimmer und Cyberspace.
Dazwischen liegen Gänge, Gleise, Treppen, U-Bahnschächte, Kabelnetze
und eine stundenlange Autofahrt durch grüne Täler und Tunnels in die Toskana.

Sirrend und schäumend brandet dort im hellen Licht das Meer gegen die etruskische Küste.
Der Wind bläst Wellenmuster auf das sich kräuselnde Türkis und in das Sandstrandgelb.
Menschen, einzeln oder in Gruppen, ziehen vorüber an meinem Platz,
neben meiner Frau und meiner Tochter, nahe am Wasser,
oder liegen und sitzen um uns herum.
Gene, Gefühle, Gewissen und Gesetze
erlauben Bewegungen und Begegnungen.
Ungeahnte Geschichten leben in den Gestalten.
Gedankenmuster und Körpersäfte fließen ineinander.
Kinder spielen. Burgen werden gebaut und wieder weggespült.

Exakt vorausberechnet umkreisen sich währenddessen die Planeten.
Der Mond wird am 11. August um 12.45 Uhr einen Schattenstreifen,
zwischen dem Atlantik und dem Chiemsee auf die Erdkugel geworfen haben.
Schutzbrillen, Endzeitstimmung, Jahrtausendwechsel und Ekstasen verkaufen sich gut.
Die Erscheinung verschwindet mit Schallgeschwindigkeit in Richtung Gangesmündung.

Die Seele kommt über ein buntes Mosaik von Erinnerungssplittern aus dem unendlichen All:
Kriegsberichte vom Amselfeld und eine liebevolle Umarmung unter Julias Balkon in Verona;
Zum 36.Geburtstag die Geschichte vom Vorleser und der KZ-Aufseherin bekommen;
Danach Hüften und weiße Füße eines weiblichen Gipstorsos in einem Künstleratelier
in Weißensee betrachtet und Efeu und Steine auf Grabplatten im jüdischen Friedhof;
Werfels »Lied von Bernadette« nach der Bauchoperation im Juli gelesen;
In den Hundstagen sang ein Massai-Chor in unserer kleinen Stadt;
Verbundenheit mit Freunden im Zeltlager und Geschwisterstreit;
Immer wieder nächtelange Fluchten ins weltweite Netz;
Traum von Selbständigkeit und neuen Wohnformen
und eine bisher unbearbeitete Steuererklärung,
dazwischen Angst vor dem Unbeschreibbaren.

Der Weg wird aus inneren Bildern geboren.

Auf der Suche nach einem guten Platz
öffnet sich Schritt für Schritt
der Pfad in den Sommer.

Danny schrieb am 9.5. 2000 um 14:57:58 Uhr zu

Sommer

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wenn du mit einem attraktiven Menschen des anderen Geschlechts (oder auf deutsch einer scharfen Muschi) im Grünen liegst. Im mittelhohen Gras.

Es ist windstill, und du schaust dir die Bäume an.

Eine Pappel oder eine Weide beginnen zu rauschen, obwohl eigentlich gar nicht so viel Wind ist. Sie rauschen ganz weit weg, und du meinst du schläfst gleich ein, und deine Schnecke sagt ausnahmsweise gar nix.

Dann ist Sommer.

Dragon-Lady schrieb am 2.2. 2000 um 11:37:24 Uhr zu

Sommer

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wir lieben den Sommer so, weil seine Symptome im gegensatzt zum Winter stehen. Nacktes Fleisch, Leidenschaft liegt in der Luft und deshalb trennen sich im Frühling und Sommer auch so viele Paare. Die Gedanken sind freier, die Leute lockerer, überall ist mehr los und die Laune ist besser. Duch jeden Sonnenstrahl werden die Gefühle, die Lebenseinstellungen und die Seele durchflutet. Für mich ist jeder Sommer eine neue Geburt der Dragon-Lady. Ich erwache in ein neues Leben für ca 60 Tage bevor der Kampf wieder beginnt. Nichts regt mich wirklich auf oder belastet mich. Geht es Euch nicht auch so? Und das alles: NUR weil wieder einmal Sommer ist!

Mit einem feurigen Drachengruß wünsche ich viel SPAß im nächsten Sommer.

cia nce schrieb am 28.10. 1999 um 21:59:30 Uhr zu

Sommer

Bewertung: 4 Punkt(e)

Tragischerweise vergilben Sonnenstrahlen wenn sie allzulange unbeachtet bleiben. Wie an jenem Sommertag als sich Fiona lustvoll Rainer hingab. Er war der erste Mann, der sie verstand, der erste, der ihre Sinnlichkeit in Worte kleidete, und der erste, der ihr die Unschuld nahm. Der Sommer sollte zum erstmaligem Genuß werden und zu einem Wendepunkt.
(Rilkes Gedichte beanspruchen Fiona seitdem dermaßen, dass die vergilbten Sonnenstrahlen nur noch selten an ihren Brillengläsern brechen.)

Lydia schrieb am 30.7. 2001 um 16:49:25 Uhr zu

Sommer

Bewertung: 1 Punkt(e)

Alles ist heiß. Nachts warm und Mücken werden geboren jede Sekunde. Das Licht ist golden, wenn es nachmittags durch die Vorhänge sickert. Die ganze Stadt ist voller Engel, jedes Geräusch wird durch die Hitze der Häuser transportiert. Tagsüber sind die Menchen zu faul zum Atmen. Musik macht mich träge und ich spüre meinen Körper mehr. Die Knochen sind schwerer. Und ein Hauch von Schweiß bedeckt ihn immer geöffnet für jeden Luftzug von Wüstenwind und Atem auf der Haut und bereit, alles in sich aufzunehmen, die Poren sind spürbar.
Überall scheint Musik zu schweben, wie eine Schwade von Zigarettenrauch in einem lichtdurchfluteten Zimmer, wie ein Teppich aus schwerem Bass und transparentem Singsang, elektronisch, einschläfernd.
Und unsere Berührungen, wie in Trance und unsere Blicke ersetzen Dinge, für die es noch zu heiß ist. Aber heute nacht...
Wir tanzen.
Essen ist zu anstrengend, ich berühre mich, alles ist weiß. Kurze Nächte und Träume aus tausendundeiner, wobei dein Körper die ganze Zeit bei dir ist, weil er spürt, dass er sowieso bald aufwacht.
Und wenn ich dich dann sehe, hilft mir sowieso nichts mehr, dein Auge ist weiß und je länger wir so daliegen, desto weniger kann ich unterscheiden zwischen deinem und meinem Körper.
Es wird heißer.

Liamara schrieb am 26.6. 1999 um 00:15:34 Uhr zu

Sommer

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ja, es ist Sommer! Man erkennt es daran, daß alle Leute ihre Socken in die Ecke pfeffern und Frauen ihre Zehennägel lackieren, um sie in Sandalen mit Plateau-Sohlen präsentieren zu können. Männer jeden Alters und jeden Bauchumfanges werfen sich in Shorts, und nur Kinder von Mitbürgern aus Ostblockstaaten dürfen noch nicht ihre Kniestrümpfe ausziehen. Das markanteste Zeichen des Sommers ist gelegentlicher Sonnenschein, in unseren Breiten leider selten, aber immer wieder gern gesehen. Wenn dieses untrügliche Zeichen einsetzt, strömen die Menschen zu Hauf auf die Straße, bevölkern die Eiscafes und sämtliche Treppen, Blumenkübel, Sitzplätze, Brunnen und ähnliche Gegenstände der Stadt, auf denen man auch nur ansatzweise sitzen kann. Jeder, dem man begegnet, hat - wenn er nicht uncool ist, aber im Sommer ist niemand uncool - eine Sonnenbrille auf, ein Handy in der einen und ein Eis in der anderen Hand. Ja, das ist der Sommer.

Einige zufällige Stichwörter

HerrDerRinge
Erstellt am 15.12. 2003 um 22:29:40 Uhr von namensindschallundrauch@der-nachtmensch.de, enthält 12 Texte

Kopfstoß
Erstellt am 9.7. 2006 um 23:29:44 Uhr von mcnep, enthält 6 Texte

Wundarschbehandlung
Erstellt am 13.1. 2017 um 17:06:31 Uhr von Der Franz, enthält 13 Texte

SO36
Erstellt am 1.10. 2002 um 23:03:19 Uhr von bommel, enthält 4 Texte

Houdini
Erstellt am 5.12. 2003 um 23:04:42 Uhr von Lysander Monjour, enthält 6 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0661 Sek.