| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
263, davon 257 (97,72%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 92 positiv bewertete (34,98%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
488 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,205 Punkte, 67 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
|
| Der erste Text |
am 21.1. 1999 um 00:38:06 Uhr schrieb Jörg
über Gedicht |
| Der neuste Text |
am 19.8. 2026 um 23:45:03 Uhr schrieb Rufus
über Gedicht |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 67) |
am 7.6. 2002 um 17:03:52 Uhr schrieb Max van der Moritz über Gedicht
am 26.8. 2009 um 19:25:29 Uhr schrieb Marcella über Gedicht
am 11.7. 2003 um 01:50:16 Uhr schrieb GPhilipp über Gedicht
|
Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Gedicht«
Ernesto Stinka-Dores schrieb am 26.12. 2019 um 21:48:46 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Tut der Hintern richtig stinken,
so dass Elena lauthals schreit,
dann ganz schnell mit dem Blaster linken,
denn das hilft gleich und das befreit.
ich schrieb am 24.3. 2003 um 11:32:43 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Das letzte Kapitel
(Erich Kästner, geschrieben 1930)
Am 12. Juli des Jahres 2003
lief folgender Funkspruch rund um die Erde:
daß ein Bombengeschwader der Luftpolizei
die gesamte Menschheit ausrotten werde.
Die Weltregierung, so wurde erklärt, stelle fest,
daß der Plan, endgültig Frieden zu stiften,
sich gar nicht anders verwirklichen läßt,
als alle Beteiligten zu vergiften.
Zu fliehen, wurde erklärt, habe keinen Zweck.
Nicht eine Seele dürfe am Leben bleiben.
Das neue Giftgas krieche in jedes Versteck.
Man habe nicht einmal nötig, sich selbst zu entleiben.
Am 13. Juli flogen von Boston eintausend
mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort
und vollbrachten, rund um den Globus sausend,
den von der Weltregierung befohlenen Mord.
Die Menschen krochen winselnd unter die Betten.
Sie stürzten in ihre Keller und in den Wald.
Das Gift hing gelb wie Wolken über den Städten.
Millionen Leichen lagen auf dem Asphalt.
Jeder dachte, er könne dem Tod entgehen.
Keiner entging dem Tod, und die Welt wurde leer.
Das Gift war überall. Es schlich wie auf Zehen.
Es lief die Wüsten entlang. Und es schwamm übers Meer.
Die Menschen lagen gebündelt wie faulende Garben.
Andre hingen wie Puppen zum Fenster heraus.
Die Tiere im Zoo schrien schrecklich, bevor sie starben.
Und langsam löschten die großen Hochöfen aus.
Dampfer schwankten im Meer, beladen mit Toten.
Und weder Weinen noch Lachen war mehr auf der Welt.
Die Flugzeuge irrten, mit tausend toten Piloten,
unter dem Himmel und sanken brennend ins Feld.
Jetzt hatte die Menschheit endlich erreicht, was sie wollte.
Zwar war die Methode nicht ausgesprochen human.
Die Erde war aber endlich still und zufrieden und rollte,
völlig beruhigt, ihre bekannte elliptische Bahn.
aus: Kästner für Erwachsene, S. Fischer Verlag
Bettina Beispiel schrieb am 12.6. 2003 um 14:24:31 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
700 Intellektuelle beten einen Öltank an
Bertolt Brecht (1929)
--------------------------------------------------------------------------------
Ohne Einladung
Sind wir gekommen,
Siebenhundert (und viele sind noch unterwegs),
Überall her,
Wo kein Wind mehr weht,
Von den Mühlen, die langsam mahlen, und
Von den Öfen, hinter denen es heißt,
daß kein Hund mehr vorkommt.
Und haben Dich gesehen
Plötzlich über Nacht,
Öltank.
Gestern warst Du noch nicht da,
Aber heute
Bist nur Du mehr.
Eilet herbei, alle
Die ihr absägt den Ast, auf dem ihr sitzet.
Werktätige!
Gott ist wiedergekommen
In Gestalt eines Öltanks.
Du Häßlicher,
Du bist der Schönste!
Tue uns Gewalt an,
Du Sachlicher!
Lösche aus unser Ich!
Mache uns kollektiv!
Denn nicht wie wir wollen,
Sondern wie Du willst.
Du bist nicht gemacht aus Elfenbein und Ebenholz, sondern aus
Eisen.
Herrlich, herrlich, herrlich!
Du Unscheinbarer!
Du bist kein Unsichtbarer.
Nicht unendlich bist Du!
Sondern sieben Meter hoch.
In Dir ist kein Geheimnis,
Sondern Öl.
Und Du verfährst mit uns
Nicht nach Gutdünken, noch unerforschlich,
Sondern nach Berechnung.
Was ist für Dich ein Gras?
Du sitzest darauf.
Wo ehedem ein Gras war,
Da sitzest jetzt Du, Öltank!
Und vor Dir ist ein Gefühl
Nichts.
Darum erhöre uns,
Und erlöse uns von dem Übel des Geistes
Im Namen der Elektrifizierung,
Der Ratio und der Statistik!
| Einige zufällige Stichwörter |
Tinnitus
Erstellt am 8.8. 2003 um 00:37:48 Uhr von mcnep, enthält 60 Texte
Calimero
Erstellt am 5.7. 2000 um 21:10:25 Uhr von Dortessa, enthält 16 Texte
Phrasendreschmaschine
Erstellt am 16.7. 2001 um 16:09:21 Uhr von Nils the Dark Elf, enthält 65 Texte
Borussia
Erstellt am 14.11. 2001 um 18:54:21 Uhr von pars, enthält 8 Texte
Lustbarkeiten
Erstellt am 9.12. 2007 um 20:21:14 Uhr von Peter K., enthält 1 Texte
|