Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 155, davon 147 (94,84%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 59 positiv bewertete (38,06%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.6. 2000 um 01:05:04 Uhr schrieb
acid mälti über Heroin
Der neuste Text am 7.4. 2025 um 05:21:30 Uhr schrieb
Yadgar über Heroin
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 58)

am 20.5. 2002 um 10:16:29 Uhr schrieb
biggi über Heroin

am 4.2. 2006 um 11:11:47 Uhr schrieb
Packmann über Heroin

am 17.6. 2008 um 11:59:21 Uhr schrieb
mcnep über Heroin

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Heroin«

Voyager schrieb am 17.5. 2001 um 11:28:08 Uhr zu

Heroin

Bewertung: 7 Punkt(e)

Das so ziemlich einzige was mich hindert Heroin zu versuchen ist die leidige Tatsache, daß es den Stoff nicht wie Salz im Supermarkt zu kaufen gibt.
Es ist ja nicht das Heroin selbst, das die öffentlichen Junkies so krank und kaputt macht, wie aus ihrer Erscheinung zu schließen ist. Sondern eine völlig verfehlte Drogenpolitik, die nicht auf die alten Mythen und Märchen und Dogmen verzichten will. Es gibt in keinem Land auf Erden Drogenopfer, nur Prohibitionsopfer.

acid mälti schrieb am 7.6. 2000 um 01:05:04 Uhr zu

Heroin

Bewertung: 8 Punkt(e)

Heroin ist wie ein Schlüssel zur fest verschlossenen Tür ,doch wenn sie geöffnet ist ist es so als ob dein Leben an dir vorbei rast wie ein Schnellzug der droht in der nächsten Kurve zu entgleisen.

Necro schrieb am 16.5. 2001 um 16:47:33 Uhr zu

Heroin

Bewertung: 3 Punkt(e)

Tja,was soll man dazu sagen? Vor zwei Jahren von zuhause 'rausgeflogen,vor 1.5 Jahren mit H angefangen. Knallen, versteht sich. Der letzte Ausweg aus dem ganzen Elend auf der Straße, Betäubung, Flucht ... so viel starb von mir in dieser Zeit, ich tötete meine Gefühle. Alles drehte sich nur um eins ... woher krieg ich den nächsten Knaller? Ich hab immer noch meine Probleme mit all dem! Ich arbeite zwar jetzt, hab auch 'ne Wohnung,doch ... der Versuch sich krampfhaft an der Realität festzuhalten scheitert meistens ... ich wohne in Bonn, komme jeden Tag mindestens zweimal am Hauptbahnhof [Bonner Loch] vorbei, ich kenne einfach zu viele da, zu viele Gefallen werden mir geschuldet, Alles ist zu einfach. Wollte mit dem junken aufhören ... mit H aufhören ... stattdessen fing ich an zu blowen! Vor einer Woche hab ich mein letztes Blech geraucht, doch vorgestern ... im Loch 'ne Einladung auf 'nen Knaller ... hab »ja« gesagt. naja, wenigstens mal für 'nen Tag ruhe vor den Kältekicks ! Es ist so verdammt schwer ... so schwer ... ich HASSE die Realität. Ich will wieder weg ... weg in die dumpfe Welt der Gefühlslosigkeit! ... doch diesmal werde ich mich nicht nur geistig töten ... alles muß sterben ... beginnen wir mit dem Geist. Hört euch mal 'böhse onkelz - h' and (auf der 'hier sind die onkelz') ... paßt schon was die singen ... doch wer schafft schon wirklich den Absprung ? WER ? Spätestens wenn wieder alles um mich herum zerbricht, wenn die letzte Motivation in der Realität zu verbleiben ... leben zu wollen ... vergangen ist ... bin ich auch wieder dabei ... denn ich weiß was es einem geben kann ... doch weiß ich genauso, was es einem nehmen kann! Ist doch so ... die Leichtigkeit der Flucht ... der Flucht vor dem Leben! Wer will denn schon wirklich leben? Sich mit all den Menschen versuchen zu arrangieren? Ich sehe mich vor meinem geistigen Auge ... irgendwann, irgendwo ... alleine ... den Gürtle um'en Arm, die Pumpe in der Hand ... und viel zu braune Brühe die darauf wartet diesem BESCHISSENEN Drogen/-leben(-sterben) ein Ende zu bereiten. Ist es nicht scheisse, mit geht's nicht, ohne funktioniert irgendwie auch nicht mehr! Bin viel zu labil geworden ... es starb einfach ZU viel. Wenn man sich selbst nicht mehr im Spiegel erkennt, seinen Geist nicht mehr wiedererkennt oder wahrnimmt, beginnt man manchmal nachzudenken, doch woher nimmt man denn die Motivation wieder in die harte Realität zu treten? Das alles hier mag vielleicht etwas 'krass' klingen, doch war es ein [kleiner] Einblick in meine Psyche. Kommentiert's doch einfach : prince_necro(at)gmx(dot)net ... bis denne! Und : Laßt es euch gut gehen ... irgendwie!

tja. schrieb am 20.5. 2007 um 21:34:20 Uhr zu

Heroin

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich mach mir Sorgen. Vor drei Wochen habe ich ihn das letzte Mal gesehen, und da hats geregnet, und er war traurig, das letzte Jahr war kein gutes. Und die letzte sms hab ich aus irgendeinem Auto auf dem Weg zu irgendeiner Party in München erhalten.
Und München ist seine persönliche Heroinstadt, ja sicher, das ist seit fast 8 Jahren vorbei, aber ich bin auch nicht so blind, dass ich dieses spezielle Glimmen in seinen Augen nicht sehe, wenn er von dieser speziellen Droge erzählt.
Tja. Tja, das nennt man wohl Hysterie, aber ich kann nichts dagegen tun, mein Hirn spielt Filme ab, und in denen hat er sich schon aus dem Leben gefixt. Nicht in den Tod: Einfach aus DIESEM Leben raus.
Hysterie. Und Liebe. Vielleicht auch Egoismus.

Nils the Dark Elf schrieb am 14.7. 2001 um 18:51:20 Uhr zu

Heroin

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich finde die Vorstellung, mir etwas in die Vene zu jagen, schrecklich. Gegen die Drogen an und für sich habe ich nichts - es gibt genug Beispiele dafür, daß ein kontrollierter Konsum von Opiaten möglich ist. Allerdings besteht doch gerade in dem Milieu, in dem Heroin heutzutage verbreitet ist, eine so enorme Gefahr, total abzustürzen, daß ich mich von Heroin lieber fernhalte.
Wenn Opiate legal und in kontrollierter Qualität für alle zu haben wären, dann wäre auch ein sozial integrierter Konsum möglich, und Heroinabhängigkeit wäre mit Sicherheit ein wesentlich geringeres Problem als Alkoholismus.

Graig schrieb am 28.2. 2002 um 13:02:51 Uhr zu

Heroin

Bewertung: 3 Punkt(e)

In diesem Zeug ist Leben drin, böses Leben. Es kommuniziert manchmal mit dir, dann wann du schwach bist. Oder deine Feinde stark sind, vermittelt es sich als dein Freund, als Helfer in der Not. Es assoziert sich mit netten, vertrauten Gedanken und schleicht sich in dein Bewußtsein rein. Bis es dich erwischt hat, und dann bist du dran. Erst nur einmal, dann irgendwann noch einmal. War das erste doch nicht so gefährlich, wie du es dir vorgestellt oder in deinen Alpträumen geträumt hast. Wenn du dann nach einigen Malen, nicht die Notbremse ziehst, nicht deinen Freunden lebe wohl sagst, nicht anfängst an dich selbst zu glauben und Gott nicht um Hilfe bittest. Dann bist du auf einmal wenn du wieder nachdenkst in einer anderen Welt, in der Welt von H du bist ihr Gefangener, ihr Sklave und sie saugt dich langsam aus wie eine schwarze Witwe, doch das merkst du dann nicht mehr. Alles was zählt ist der goldene Pulver, sonst nichts.

joachim schrieb am 7.6. 2000 um 18:21:33 Uhr zu

Heroin

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ist sicher ein geiles Zeug, nur dass es wohl kaum jemandem gelingt gleichzeitig Heroin zu nehmen und ein halbwegs befriedigendes Leben zu führen. Sicher sind nicht alle Junkies so elende Gestalten, wie die, die man in Berlin am Hermannplatz, Kotti oder Zoo beobachten kann. Aber der Versuch, aus der Gesellschaft mittels Heroin auszubrechen, muss wohl zwangläufig scheitern und führt nur zu noch größerer Beengung. Fazit: Das bringt es einfach nicht.

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