Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 201, davon 184 (91,54%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 90 positiv bewertete (44,78%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.7. 2015 um 13:04:45 Uhr schrieb
cato\PIA über Warburgpassage
Der neuste Text am 10.9. 2025 um 10:12:02 Uhr schrieb
Schmidt über Warburgpassage
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 82)

am 28.7. 2015 um 08:44:59 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 3.3. 2016 um 22:15:15 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 28.2. 2017 um 10:53:00 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Warburgpassage«

passant schrieb am 2.2. 2018 um 22:21:35 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

Daniel Danziger hatte ich ganz aus den Augen verloren. Als Briefmarkenhändler beteiligt er sich an Auktionen auf der ganzen Welt. Jetzt traf ich ihn, als er gerade Müll in eine der Tonnen leerte, die in der Weinrebgasse aufgereiht stehen (und diese unpassierbar machen).
Jetzt bin ich für ihn »der Herr, der immer die Krähen füttert«. Er beobachtet mich also von seinem Kellerfenster aus, mit Ausblick auf das Pflaster der Warburgpassage.

Er bittet mich in sein Büro, und zeigt mir seine neuesten Erwerbungen.
Manchmal werden auf Auktionen, zu einem mäßigen Preis, Briefumschläge oder kleine Schachteln angeboten, die ein Sammelsurium von mehr oder eher weniger wertvollen Briefmarken enthalten. So neulich bei »Cherrystone« in New York.

Ich bemerke, dass er die Tür des Tresors offen stehen lässt, wenn er seinen Müll fortschafft.

Er zeigt mir, im besagten Sammelsurium entdeckt, eine Marke von »phantastischer Seltenheit«. Ein gut erhaltenes Stück, Hintergrund blassgrün, Vordergrund und Schrift dunkelgrün. Unten, links und rechts in Kreise eingefasst, schräg stehende Zahlen: der Wert »10«.
Gulden vermutlich, flüstert Danziger.
Auf den Kreisen stehen Palmen, die sich von den Seiten her ins Bild neigen.
Eine Insel im Meer, sie wird angesteuert von einem Postboot vermutlich (Dampfer, Rauchwolken).
Auf der Insel erhebt sich eine Festung, wie aus unterschiedlich großen Würfeln aufgetürmt.
Die Briefmarke ist nicht groß, alles ist sehr fein in Stahlstich dargestellt.
Am oberen Rand steht »Nucleides«.
Die Nukleiden, flüstert Danziger. Es sind neun. Man kennt die Namen aller Inseln, bis auf eine.

Unter »Nucleides«, und oberhalb der Festung, zwischen den Palmwedeln, in größerer Schrift »TAN«.
Danziger, immer noch andächtig leise: der Namen der Insel. Eine Sträflingsinsel. Die Festung ist ein Kerker.
Dann ist das Postboot wohl eher ein Gefängnisboot.
Am unteren Rand, zwischen den Wertangaben, ist groß »MORA« zu lesen. Die Hauptstadt der Nukleiden, die sich auf Lassen, der Hauptinsel befindet.

Ich frage nach dem Wert der Briefmarke. Danziger hebt nur kurz die Schultern.
Nicht einmal von der Hauptinsel ist eine Marke bekannt.
Dass es von jeder der neun Inseln eine Briefmarke gibt, weiß er aus dem Bericht eines deutschen Kapitäns: »Antillen, sowie Nukleiden« von 1910, der diese Tatsache nebenbei erwähnt. Diese Schrift hat er in der Bibliothek der Universität Neutorburg entdeckt.

passant schrieb am 9.11. 2016 um 16:41:04 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Im Schaufenster (eigentlich eine in die Außenmauer das Ladens eingefügte rechteckige Leselupe) ist heute nur 1 Briefmarke zu sehen.

In einem Oval ein stolzer, blasser, etwas abweisender Mann. Gekräuselter Backenbart, der links und rechte bis zu einer kleinen Fliege herabhängt. Ölig gewelltes Haar.
Stahlstich, Farbe zwischen braun und violett.
In jeder Ecke eine schön gekringelte »2«.
Oben am Oval entlang: H.I.POSTAGE
Unten: ELUA KENETA. Der Name?

Daniel Danziger, Inhaber von »Old Stamps«, erläutert:
König David Kalakaua. 1836-91.
Kulturförderer: der Hula-Tanz.
Stevenson (Schatzinsel) war mit ihm befreundet.
(Mit halber Stimme:) befreundet auch mit des Königs Nichte - 13.
(Wieder lauter:) Elua Keneta bedeutet 2 Cents, ist hawaiisch.
Die Marke ist nicht viel wert. Nur eine kleine Geste. Sie wissen, the Elections.
Die Hawaiianer - meine Hochachtung.

passant schrieb am 25.4. 2016 um 17:19:12 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

In der Warburgpassage an einem Werktag parken, ist nahezu unmöglich. Dann war unglaublicherweise ein sogar sehr schöner Parkplatz im Rückspiegel zu erkennen. Umgehend rückwärts fahrend widerfuhr mir eine Transmigration.
Die Warburgpassage ist nicht nur eine Wetterscheide im Neutorburger Klimageschehen, sie ist auch Schnittpunkt mehrerer Paralleluniversen; dem Passanten sind mittlerweile mindestens zwei bekannt. Eine einsame kleine Straße und schon Mittag. Die Parkplatzsuche hatte am frühen Morgen stattgefunden; das war im Moment der Transmigration vergessen. Nicht vergessen wurde, das war die ganze Zeit sehr beunruhigend, dass der Leihwagen um 24:00 zurückgebracht sein musste. Wenden auf der immer enger werdenden Straße unmöglich. Ohne Angst, aber auch ohne Hoffnung weiterfahren. Auf einen unasphaltierten Feldweg geraten, eine Böschung hinunter, das Auto auf der feuchten Wiese zurücklassen, zu Fuß zurückfinden. Ich gelangte in den Außenbezirk einer Stadt, sah russische Aufschriften, fragte Passanten, wurde nicht verstanden und verstand nichts. Eines verstand ich doch: im Internet werde ich mein Auto wiederfinden. Später, ich hatte ein ödes Flussbett überquert, Chemie vermutlich, alte Industrie, längst stillgelegt, endlich die Terrasse einer Gastwirtschaft, Blick auf die ganz verfallene, graue, zugleich überwältigend schöne Stadt auf der anderen Flußseite, und endlich jemand, der Englisch versteht, man schreibt mir den Namen der Stadt mit Bleistift auf den Rand einer Zeitung: Nilova (Нилова).

passant schrieb am 3.12. 2016 um 20:35:17 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 7 Punkt(e)

Gäbe es bereits das »Internet der Dinge«, wäre Hoffnung.
Der nachlässige Passant der Warburgpassage würde benachrichtigt, sowohl vom rechten Handschuh in seiner Manteltasche, als auch vom linken auf Gehweg der Warburgpassage.
»Ich bin verlorenwürde der linke Handschuh per SMS und Alarmton melden und die Geodaten anzeigen.
Mit »ich kümmere michhat der rechte Handschuh zuvor schon den linken getröstet, »fasse dich in Geduld, Bruderherz

Seit Tagen liegt ein Lederhandschuh auf der obersten Treppenstufe vor einem Hauseingang, ohne Hoffnung.

passant schrieb am 14.9. 2017 um 09:32:18 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 7 Punkt(e)

Auf dem Boden der Swampy Meadows: Trümmer überall. Hunderte von Einschlägen. Die meisten Insassen hat es hinausgeschleudert.

Wie muss dieser Rabe hungrig sein, wenn er sich über einen von ihnen hermacht - und ist mir dankbar, wenn er, weil ich näher komme, in Würde vom unbefriedigenden und mühevollen Verzehr Abstand nehmen darf.

Viele der Projektile oder Kapseln sind noch heil, manche entlang der Sollbruchstellen aufgesprungen.

Die Kapseln wurden von Castanea proxima ausgesandt. Projekt »Besiedelung Terra«.

Eines der Projektile mit 3 Insassen wurde in die nahe Warburgpassage abtransportiert, um dort genauer untersucht und studiert zu werden.
Weigerte sich heftig, bohrte sämtliche Stacheln ins Futter der Manteltasche.

passant schrieb am 5.8. 2015 um 11:15:02 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Auf dem Dach des Neutorburger Rathauses, mit seinen unzähligen Türmchen und Giebeln, fliegen Drohnen aus und ein. Außer Polizeidrohnen auch die das Neutorburger Mikroklima protokollierenden Wetterdrohnen.
Der Neutorburg Micro Weather Report im Internet ist erschreckend nüchtern gestaltet, da auf Reklamefenster verzichtet wird, zugunsten einer detaillierten Legende. Deutlich wird die Warburgpassage als Wetterscheide sichtbar.

So flüchteten gestern nachmittag Passanten auf die trockene, sogar sonnenbeschienene Ostseite der Warburgpassage, während Wind Regen peitschte gegen die Fassaden der Bürogebäude gegenüber.



passant schrieb am 9.2. 2018 um 17:46:54 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

Am frühen Nachmittag war heute in der Warburgpassage dieselbe Freitagsstimmung wie in der Ulica Tulaeva in Nilova - dort bereits früher Abend.
In gewisser Hinsicht ist die Ulica Tulaeva die Fortsetzung der Warburgpassage.

Dort war es in diesen Minuten geringfügig nur kälter, es lag etwas mehr Schnee. Hier wie dort freundliches Winterwetter.

Hier wie dort eine Baustelle, hier wie dort wurde das schwankende Gestänge einer mobilen Betonpumpe erst hochgestreckt und geschüttelt, dann langsam zusammengeklappt und vorsichtig in die aufnehmende Halterung am Fahrzeugdach gelegt.
Nahezu synchron.
Gesteuert durch Fernbedienung, ein schwerer, stabiler Kasten, den ein Bauarbeiter umhängen hatte, in Neutorburg war das ein eingewanderter Mexikaner, in Nilova ein eingewanderter Mongole.

passant schrieb am 20.8. 2017 um 19:21:14 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Imbiss am Stehtisch im Minisupermarkt an der Ecke, mit Daniel Danziger, der den Kabbalisten getroffen haben will. Am Tag zuvor, im »Belvedere Market«. Er hätte im »Neopol« einen »Turkey Club« verzehrt.

Herr 伯爵曼 (sitzt heute an der Kasse) hat zugehört, und fragt: wann war das bitte?

Danziger: 4 Uhr vielleicht. Ich hatte eine Verabredung.

伯爵曼: Und wie sah er aus, dein Kabbalist?

Danziger: Was soll ich sagen? Wie immer. Hatte wie immer seinen Einkaufswagen mit.

伯爵曼: Ich meine ja nur. Er war nämlich hier. Hier im Laden. Hat - wie immer am sonnabend um 4 - alle alten Sandwiches eingepackt.


Derlei wird immer wieder berichtet ... der Kabbalist hat einen Doppelgänger ... oder ... er ist nur einer, kann kann aber an 2 Orten zugleich sein ... das ist für spitzfindige Passanten der Warburgpassage nämlich nicht dasselbe.

Merkwürdig, dass die Orte immer so weit voneinander entfernt sind. Man ist auf Zeugen angewiesen. Mir würde genügen, die angeblich zwei Kabbalisten hier, vor meinen Augen! nebeneinander stehen zu sehen.

passant schrieb am 8.10. 2017 um 17:21:42 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 1 Punkt(e)

Als heute, zwischen 8:30 und 8:40, der Passatwind eine Pause einlegte - das wurde genau registriert, damit es später als Ereignis des Tages (Sonntag!) berichtet werden kann - war deutlich ein Knall zu vernehmen.
Aus einem der oberen Etagen eines Bürohauses auf der Westseite der Warburgpassage; ein Versicherungsunternehmen.

Sonntagsdienst, womöglich freiwillig, da zu Hause unerträglich, heute das Antidepressivum vergessen (immer vor dem Frühstück!), nicht den Revolver. Diese unerträgliche Langeweile, dazu mit einem Mal diese Windstille. Solche Dinge geschehen immer wieder.

Dabei wurde erst vorgestern, Freitagnachmittag, das 20-Jahre-Jubiläum gefeiert. An einem Fenster der obersten Etage: eine hübsche Girlande aus bunten Buchstaben.

In jeder größeren Firma gibt es einen Laden, der Snacks, Getränke, jeden Tag hat irgendwer Geburtstag, also auch Sekt anbietet, dazu Schreibwaren. (Um zu sparen, kommt die Firma nur noch für den Kopierautomaten-Nachschub auf - Kugelschreiber mit dem Logo der Versicherung sind als Antiquitäten in manchen Schreibtischen noch zu finden.) Bunte Papierbuchstaben zum Aufhängen hat der Laden nicht, ebensowenig Luftballons, wie sie auch oben am Fenster zu sehen sind, und von denen einer geplatzt sein muss.

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