Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 308, davon 290 (94,16%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 114 positiv bewertete (37,01%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.1. 2000 um 07:31:28 Uhr schrieb
chemical sizta über LSD
Der neuste Text am 8.6. 2026 um 14:11:05 Uhr schrieb
Stefano über LSD
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 89)

am 28.3. 2012 um 13:06:09 Uhr schrieb
Schmidt über LSD

am 21.5. 2006 um 19:05:52 Uhr schrieb
acid explosion über LSD

am 9.3. 2020 um 14:04:00 Uhr schrieb
Schmidt, Dr. über LSD

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »LSD«

Das Gift schrieb am 28.5. 2003 um 20:36:48 Uhr zu

LSD

Bewertung: 14 Punkt(e)

2 Jahre meines Lebens ...:

Meine erste Pappe schmiss ich mit 16 ... ein genialer Nachmittag; wie regennasser Asphalt und schmutzige Hände. Meine zweite Pappe schmiss ich Tags darauf ... grell und flatternd. Die nächsten Pappen schmiss ich in unregelmäßigen Abständen von 2 bis 7 Tagen, auf jeden Fall Freitags und Samstags. Sonntag war schon immer Totensonntag. Man macht 'nen Ruhigen und bleibt paffend zuhause. Etwa 2 Jahre lang schmiss ich in dieser Weise exzessiv Pappen und gelegentlich auch sog. Mikros (von denen ich bis heute noch nicht weiß, was es ist ...). Oftmals nach der Schule, manchmal vor der Schule ... wir trafen uns eh morgens bei Krüger im Keller zum morgendlichen Eimerrauchen, da konnte man dann auch das ein oder andere Teil naschen. Gerne auch zum Theaterbesuch oder für einen guten Film im Kino ...

Eines Tages gab es einfach keine Pappen mehr, aber mein Typ hatte 'was anderes da: weiße Tabletten, eine Taube als Prägung und mit Bruchrille ... meine erste Tablette schmiss ich an diesem Abend; eine Nacht voll Licht und höhnischer Komik, die zum Himmel schreit. Meine zweite Tablette schmiss ich Tags darauf ...

the-pulse schrieb am 15.11. 2000 um 18:50:37 Uhr zu

LSD

Bewertung: 13 Punkt(e)

In einem Wirtschaftsmagazin habe ich einmal einen Bericht über Wissen und Lernen gelesen. Es kam zur Sprache, dass Jugendliche bis zum Alter von 16 Jahren über fluides Wissen verfügen. Sie können noch alles lernen. Im höheren Alter wandelt sich dieses Wissen um in kristallines Wissen, d.h. es kann nur das gelernt werden, was sich irgendwie an bestehendes Wissen anbauen lässt. Nach den Eindrücken, die ich aus Albert Hofmanns Buch »LSD - mein Sorgenkind« gewonnen habe, scheint LSD in der Lage zu sein, diese Barriere zu sprengen. Man könnte es vielleicht gezielt anwenden, um bestimmte Urkristalle im Wissensschatz zu erzeugen. Ich werde diese These irgendwann im Selbstversuch überprüfen.

Friedensreich schrieb am 16.1. 2002 um 20:30:18 Uhr zu

LSD

Bewertung: 9 Punkt(e)

Das Gegenteil von LSD, funktioniert folgendermassen:
Es ist soweit, wenn du morgens beim Aufwachen, die Augen aufschlägst und feststellst, dass an deinem Bett die ganze Nacht hindurch, lauter grossfratzige Kobolde und urige Fabelwesen eine Festorgie abgehalten haben. Aufgschreckt, begibst du dich fluchtartig über den Astralfarbenen zur schieflage geratenen Zimmerflur ins Bad, wo tausende von Grillen, Zirpen, Rosa Riesenechsen, kiffende Schildkröten, Schleim-Pudding-Gewürm, Kakerlaken in Glitzerfarben den Waschtrog, das Klo, den Spiegel, die Badewanne besiedeln, laut deinen Namen rufen schallendes Gelächter aus den Wänden tönt, du innerlich in einen Sog des kein Halt mehr findens, knapp noch den Deckel der Zahnpastatube findest, aus der literweise schon zu einem reissenden Strom angeschwillte grün-brodelnde Schleimgallensuppe fliesst den ganzen Fussboden bedeckend, dein Spiegel dich als rauchend-verkohlter Zündholzkopf zeigt du in Panik den endlosen Gang zu deiner Wohnungstür rennst, die Türe immer weiter weg scheint je mehr du rennst, Gozilla dir bedrohend auf den Fersen nachjagt, du aber doch den Sprung wagst und dich in endlosem Fall vorbei an bing Crosbys 12-Zimmer-Penthouse fliegst deine ganze alte Schulklasse dir lachend zuwinkt, der brodelne Feuersee auf den du zustürzt dein sicheres Ende bedeutet, du nur noch eins im Sinn hast mit Jim Morrison auf der Schlange zu reiten dir Lucy in the Sky mit diamantfuckelnden Augen ein Papierfilzchen bedruckt mit Albert Hoffmanns Fahrad zustreckt, den du in letzter Sekunde noch frisst und, zack, vorbei. Du sitzt in der Küche und schlingst dein Nutella-Brot runter. Noch zehn Minuten die Schule stresst, schon wieder.Dies ist das Gegenteil von LSD.

the weird set theorist schrieb am 27.7. 2002 um 16:13:54 Uhr zu

LSD

Bewertung: 7 Punkt(e)

Ich hatte gerade zwei Tickets am Seeufer bestellt, die aber erst telephonisch angefordert werden mußten. Also machte ich einen kleinen Spaziergang - der See ist ja auch ohne LSD recht schön - und setzte mich an meine Lieblingstreppe, um ein paar Fluppen zu rauchen und den Wellen zuzuschauen. Zwei kleine Jungs sprangen auf den Steinen im Wasser herum, ein Fahrradfahrer machte neben mir Rast, um sich eine Tüte zu drehen, ein älterer Mann holte aus dem Abfallkübel eine Plastiktasche und eine Bierflasche heraus, die er dann mit Wasser füllte und irgendwohin trug, und ich blies kleine Wolken über das Wasser. Es war ein friedlicher Moment. Daß es später doch kein LSD gab, war dann auch nicht weiter schlimm.

umberto schrieb am 4.8. 2001 um 13:02:31 Uhr zu

LSD

Bewertung: 5 Punkt(e)

Nein LSD würdest du nie vergessen, wenn es dir begegnet...Du würdest die Klarheit in dir tragen wie einen Diamanten...nur, du würdest immer wieder feststellen müssen, dass der Diamant zerstückelt werden kann und wie eine Währung ausgegeben werden kann und du würdest merken, dass trotz allen Wertes...irgendwann das Kapital deiner Erfahrung aufgebraucht ist, wenn du nicht sinnvoll investierst...So hast du einmal die Erfahrung gemacht, so invstiere mit Verstand und hast du die Erfahrung gemacht, und weißt nicht mehr viel davon, dann hast du...es tut mir leid das sagen zu müssen...dein Geld ausgegeben...bist bankrott und keiner weiß, ob du dich nochmal so findest, wie einst, als du erwachtest...Aber man darf die Hoffnung auch nie aufgeben...*gg*

Etnröhegerd schrieb am 1.2. 2001 um 16:44:31 Uhr zu

LSD

Bewertung: 7 Punkt(e)

Mir begegnete eine, die erzählte ohne einen richtig heftigen Trip alle paar Wochen würde sie total durchticken, ausflippen, voll abtrippen.
Ich war auch nicht gerade nüchtern, aber jetzt habe ich richtig Angst davor: Alltag.

cpt. trips schrieb am 31.1. 2001 um 13:13:58 Uhr zu

LSD

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ich glaube die Möglichkeiten die LSD zur Psychotherapie bietet sind enorm und ich hab nie verstanden, warum das nicht ernsthaft und ausgiebig erforscht wurde.
Prohibition ist eine der geistigen Behinderungen unserer Gesellschaft.

Mutter Korn schrieb am 26.11. 2000 um 13:47:25 Uhr zu

LSD

Bewertung: 7 Punkt(e)

es war wie sex mit den göttern ich erlebte eine realere Welt ich war an einem ort wo ich mich leicht wie eine feder fühlte frei wie ein raubvogel voller unglaublicher visuellen Entdeckungen die man mit unser primitiven Ausdrucksform garnicht beschreiben vermag es war auf jeden eine Erfüllung und reinigung meiner seele ja mir wurden die augen geöffnet und alles was für mich vorher von Bedeutung war ist jetzt nichtig und unwichtig

Ikarus schrieb am 28.5. 2001 um 23:27:05 Uhr zu

LSD

Bewertung: 4 Punkt(e)

Halluzinationen sind ein Weg zu innerer Erkenntnis, ob sie nun durch Drogen oder sonstwas hervorgerufen werden.
LSD macht da keine Ausnahme. Psylocibin war meine Lieblingsdroge, ich hatte eine wundervolle Erfahrung des Verbundenseins mit allen Geschöpfen der Liebe, mit allen Wesen.
Dennoch wird der, der nicht bereit ist für die Wahrheiten über sich und die Zusammenhänge, in ein tiefes Loch stürzen und womöglich nicht mehr herauskommen.
Ich sage: Nimm die Droge bewußt, sie kann Dir Himmel oder Hölle zeigen, eben das, was in Dir ist.
Sie kann Dich zerstören.
Sie kann Dich neu definieren.
Sie kann unwichtig sein, aber für Deine Erfahrungen bist du selbst zuständig, höre nicht auf mich, höre auf Dein Herz.

Tragody schrieb am 15.6. 2000 um 16:52:25 Uhr zu

LSD

Bewertung: 8 Punkt(e)

LSD kehrte mein Innerstes nach aussen. Ich hatte das Gefühl, das erste Mal ich selbst zu sein. Ich erkannte plötzlich, wovor ich mich eigentlich fürchtete und was mir wirklich wichtig war. Menschen, die eilig umherliefen, erschienen mir wie wimmelnde Ameisen. Alle alltäglichen Abläufe, die um mich herum passierten, fügten sich zu einem grossen System zusammen. Es war mir, als hätte ich den Lauf der Welt ein wenig mehr begriffen.

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