| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
222, davon 208 (93,69%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 96 positiv bewertete (43,24%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
376 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,599 Punkte, 60 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 1.11. 1999 um 06:17:42 Uhr schrieb haller
über Haschisch |
| Der neuste Text |
am 7.10. 2026 um 18:21:13 Uhr schrieb Ildegarde
über Haschisch |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 60) |
am 3.5. 2002 um 15:38:51 Uhr schrieb Olli über Haschisch
am 9.10. 2004 um 11:59:41 Uhr schrieb sd über Haschisch
am 31.10. 2003 um 20:20:31 Uhr schrieb Computerlogbuch über Haschisch
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Haschisch«
Mcnep schrieb am 26.12. 2000 um 08:07:31 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Haschisch ist eine gepresste, angenehm duftende Masse aus Blütenstaub, deren Herstellung ein größeres Maß an Sorgfalt und Umsicht erfordert, als sich der Gelegenheitsuser träumen lässt. Es macht bei umsichtiger Dosierung angenehm bräsig im Kopf und ist geeignet, motorische oder verbale Verkrampfungen kurzfristig zu lösen. Vor allem im Bereich der Unterhaltungsmusik ist es seit der Mitte der 60er Jahre zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel zahlreicher Musiker, so etwa der sympathisch-überschätzten Beatles geworden (Jazzmusiker haben es schon viel länger). Nichtrauchern sei empfohlen, etwa ein halbes Gramm dieses Kulturgutes in karamelisierten Zucker (5, 6 Eßlöffel) zu geben und das ganze mit Schwarztee und Sahne aufzukochen. Wer etwas gegen Haschisch hat, ohne es je genommen zu haben, ist eine dumme Nuß.
Wer mehr als 18 Mark je Gramm bezahlt hat, ist entweder übers Ohr gehauen worden oder wohnt in der bayrischen Provinz.
Nils schrieb am 12.8. 2000 um 04:21:49 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Es gibt wohl kaum einen dämlicheren Auswuchs des wuchernden Prohibitionismus als das Cannabis-Verbot. Der einzige Grund, warum es nicht noch lächerlicher ist, als es die Alkohol-Prohibition in den USA war, ist, daß Cannabis, im Gegensatz zu Alkohol, in unserer Kultur keine derart ausgeprägte Tradition hat. Ansonsten ist Alkohol wesentlich gefährlicher als Haschisch, aber trotzdem können die meisten Konsumenten ohne Probleme mit dieser Droge umgehen. Warum also nicht auch mit Cannabis?
Laßt die Leute kiffen, wenn sie Bock drauf haben. Es tut keinem weh, und niemand wird gezwungen, mitzumachen. Wer sich in die Droge flüchtet, weil er Probleme hat, wird sich in eine andere Droge flüchten, wenn er kein Dope bekommt, oder wird zum Workaholic oder was auch immer. Das Argument, daß Leute sich zukiffen und versumpfen, zieht nicht. Diese Leute finden immer irgendwas, um vor ihren Problemen zu fliehen.
GPhilipp schrieb am 22.5. 2002 um 00:06:39 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Mit 16 Jahren auf der Gartenhaus-Lehrlingsfête (die 'Alten' feierten ihren Abschied) kreiste so eine Pfeife. 1970 in einer Großstadt im Norden. Ich Dörfler ahnte wenig, obwohl... Schon in der Schulzeit ließen die Gymi-Abgänger sich dieses Zeug kommen (per Diesel-Lok wurde es angeliefert;) und erhitzten es in Silberpapier-Folie im Spielzimmer beim Bahnhof.
Wochen später bekam ich auf einer Fête ein Pfeifchen angeboten. 'Wie es denn wirken würde?', fragte der neue Nachbar meiner Mutter (mit meinem kleinen Bruder war sie umgezogen, ich war dort nur an den Wochenenden).
So geriet ich in diese Kreise, zu denen auch zwei Cousins gehörten. Laute Rockmusik, lange Haare und Parka, ausrangierte gelbe Postautos, trampen, Urlaub in Südfrankreich, E-Gitarre und Verstärker leihen, tanzen in der Discothek, bei Freunden rumsitzen und Feste feiern, trotz Pille Abtreibung in Holland, weite Nachtfahrten, Rockfestivals. Acht Jahre in Wohngemeinschaften leben.
Arbeitslos sein, Tagebuch schreiben, spazieren gehen, studieren und kein Haschisch mehr rauchen (nur einmal noch 'die Marie' mit dem neuen Freund und Maler) Lesen, alte und neue Musik hören (Stravinsky, Mahler, Brahms, Messiaen's 'Vision de l'Amen' jeden Morgen zum Wachwerden.)
Zitiert nach Ullich Steybe schrieb am 20.4. 2001 um 18:01:49 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Extase und Rausch sind Erfahrungen, die so alt sind wie die Menschheit. Um sich in einen extati-
schen oder rauschhaften Zustand zu versetzen, haben die Menschen im Laufe der Zeit viele ver-
schiedene Methoden entwickelt. Eine Möglichkeit, die seit Jahrtausenden angewandt wird, ist die
Einnahme verschiedener Stoffe, die die geistige und/oder körperliche Wahrnehmung und Verfas-
sung verändern.
Der Konsum von Rausch- und Genußmitteln in Europa und die Entwicklung der Konsumge-
wohnheiten sind das Thema dieser Arbeit, betrachtet über einen Zeitraum von der Antike bis in
das ausgehende 19. Jahrhundert.
Die Stoffe, um die es sich in dieser Arbeit drehen wird, sind Alkohol, Opium, Cannabis, Tabak,
Tee und Kaffee. Es erscheint auf den ersten Blick recht ungewöhnlich, Genußmittel des
(heutigen) täglichen Gebrauchs wie Tee oder Kaffee neben »Rauschgifte« wie Cannabis und
Opium zu stellen.
Betrachtet man jedoch die geschichtlichen Umstände, so fällt auf, daß die »neuen« Rauschmittel
Tabak, Kaffee und Tee bei ihrer Einführung in Europa eine mindestens ebenso heftige Diskussion
um ihren Gebrauch hervorriefen wie heutzutage Fragen um die Legalisierung weicher Drogen.
Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser Zusammenhänge zu vermitteln, die über das bloße Wissen
geschichtlicher Fakten hinausgehen. Insbesondere soll der Konsum der Stoffe in seinem gesell-
schaftlichen Zusammenhang betrachtet und erläutert werden.
Die Arbeit ist chronologisch aufgebaut, wobei thematisch immer zwischen den einzelnen
Stoffkategorien getrennt wird.
Zu Beginn werden einleitend Alkoholkonsum und der Gebrauch von Opium und Cannabis im
Altertum geschildert, wonach dann der Konsum dieser Stoffe im Mittelalter beleuchtet wird.
Der Hauptteil wird sich mit der Neuzeit, d.h. vom 17. bis ausgehenden 19. Jahrhundert befassen.
In dieser Zeit wurde das Geschehen komplexer, was sich nicht zuletzt durch das Auftauchen der
neuen Genußmittel Kaffee, Tee und Tabak bemerkbar machte.
In einem kurzen Ausblick sollen dann Vergleiche und Verbindungen zwischen den damaligen
Verhältnissen und der heutigen Situation gezogen werden.
Dem Alkohol ist in dieser Arbeit ein besonderer Stellenwert zugemessen. Darin spiegelt sich die
Ausführlichkeit wieder, mit der Alkoholkonsum in der Literatur behandelt wird, was wiederum
auch ein Zeichen dafür ist, daß dem Alkohol als der Rauschdroge Zentraleuropas grundsätzlich
besondere Bedeutung zugemessen wird.
Cannabis hingegen wird nur am Rande behandelt, obwohl es eine der ältesten Rauschsubstanzen
ist. Jedoch ist dem Gebrauch des Hanfes als Rauschmittel in Europa nie der gesellschaftliche
Stellenwert beigemessen worden, den Alkohol und Opium schon seit dem Altertum hatten und
den sich Tabak, Tee und Kaffee nach ihrer Einführung in Europa innerhalb kurzer Zeit eroberten.
Die geographische Fokussierung liegt auf den Ländern Deutschland, Frankreich und England, da
diese über lange Zeiträume die führenden Nationen in Europa waren.
Das 20. Jahrhundert wurde nicht in die Untersuchung miteinbezogen. Dies liegt an der schon
angesprochenen zunehmend komplexer werdenden Gesellschaft. Den Gebrauch von
Rauschmitteln im 20. Jahrhundert näher zu beleuchten würde den Rahmen dieser Arbeit
sprengen.
In diesem Text wird in der Beschreibung der historischen Zusammenhänge als Personalprono-
men die männliche Form verwandt. Dies liegt einerseits an der größeren Klarheit einer durch-
gängigen Verwendung, andererseits an der Tatsache, daß tatsächlich zu einem großen Teil Män-
ner die Handelnden waren.
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