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am 15.9. 1999 um 14:25:48 Uhr schrieb Tanna
über Schaf |
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am 16.4. 2025 um 05:48:21 Uhr schrieb Gerhard
über Schaf |
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am 22.2. 2006 um 19:20:19 Uhr schrieb novito über Schaf
am 17.9. 2014 um 09:24:33 Uhr schrieb Ochsenfrosch über Schaf
am 7.9. 2007 um 19:55:42 Uhr schrieb Bettina Beispiel über Schaf
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Schaf«
Greif schrieb am 19.3. 2000 um 16:12:56 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Der Weltbestand an Schafen betrug 1980 1,12 Milliarden Stück, wahrscheinlich sind davon inzwischen schon einige aufgegessen oder zu Teppichen verarbeitet worden, aber es werden auf diese oder jene Weise auch wieder ein paar neue dazugekommen sein. Vielleicht gibt es auch so einen Schaf-Erhaltungssatz, der sagt, daß die Gesamtmenge aller Schafe im Kosmos immer gleich bleibt?
1980 zählte ich jedenfalls in der UdSSR 144 Millionen Schafe, in Australien 136, in China 103, in Neuseeland 69 - immer Millionen natürlich, Schafe. Auf bundesdeutschen Weiden grasten damals dagegen nur lumpige 1,1 Millionen Wollknäuel.
Ich hätte nicht gedacht, daß wir ein solch schafarmes Volk sind!
Stöbers Greif schrieb am 20.12. 1999 um 14:31:20 Uhr zu
Bewertung: 87 Punkt(e)
Von Kapielski (in: Aqua botulus, Maas Verlag, Berlin 1992, S. 149 ff.) gibt es eine hinreißende Schafs-Episode. Kurze Kostprobe gefällig?
»... kurz vor der Schur, und das ist in der nassen Jahreszeit, so Ende April, da sind diese auf Wolle hochgezüchteten Viecher am Ende derart bepackt mit Fell, das sich dann bei Regen auch noch mit Regenwasser vollsaugt und da werden die so schwer, daß sie bei Wind umkippen und nicht mehr von alleine hochkommen. Da kommt «Hui!" ne Böe und sie kippen um, wackeln erst noch son bißchen blöd auf der Seite rum und bleiben dann aber duldsam liegen. Sie wissen schließlich was kommt. ... Du läufst oben aufm Deich lang und hältst Ausschau nach umgekippten Schafen und dann packst du sie mit beiden Armen von unten und stellst sie wieder auf ihre dünnen Beinchen und dafür kriegst du einen derart dankbaren Blick, so voller Einfalt, aber mit der englischsten Engel keuschester Anmut, daß es dich schier hinhaut! Es macht dann auch nichts, wenn sich die Schweine anschließend gleich wieder vorsätzlich fallen lassen. Sie drücken damit ihre Dankbarkeit und Freundschaft aus...
Julius das Schaf schrieb am 1.2. 2000 um 01:03:15 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Ich liege im Bett und lasse Schafe über einen Zaun springen, 1-2-3-4 ... doch da, plötzlich eins schafft es nicht, ist nicht hoch genug gesprungen, will gerade nochmal versuchen, springt, stößt mit dem nächsten Schaf zusammen, beide stürzen, rappeln sich wieder auf. Immer mehr Schafe stauen sich, plöken angsterfüllt, schreien immer lauter. Immer mehr und mehr Schafe, alle auf einem Haufen....
Und ich erwache Schweisgebadet...
Druki schrieb am 5.7. 2001 um 00:00:41 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Ein Schaf ist eine gefährliche Lebensform, denn sie täuscht durch wollig weiche Außenhülle den brutalen wahren Kern dieser Erscheinung. Wie sie genau funktioniert, daß weiß niemand zu sagen, sicher ist jedoch, daß die Ausdünstungen, besonders im Bereich des Genicks eine dematerialisierende Wirkung auf in Frischhaltefolie verpackte Wurstsemmeln haben. So wurde in Nebraska von einem Schmetterlingssammler berichtet, der mit 28 Liegestützen ein Schaf zum Weinen brachte, worauf ein ganzes Indianerdorf an den Rande der Verzweiflung gebracht wurde. Das alles könnte man verhindern, wenn man Schafe nur mit einem gekoppelten Rauchmelder ausstattet, der mittels Ultraschall die Fledermäuse warnt. So bliebe auch für die restliche Menschheit eine kleine Überlebenschance. Boahh ey, iss der Döner schaaf!
Michael Erbstadt schrieb am 10.10. 2003 um 15:13:13 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ein erfolgreicher Tag.
Alwin Stößel war gut gelaunt an jenem Morgen, sie spürten es förmlich! Zwar war er erst am frühen Morgen in ihre gemeinsame Wohnung zurückgekommen, hatte gerade drei Stunden geschlafen, aber das tat seiner guten Laune offenbar keinen Abbruch.
Während seine Mitbewohner ihren gewohnten Tätigkeiten nachgingen, ließ Alwin nochmals die Ereignisse der Nacht Revue passieren: Ein voller Erfolg! Sicher mehr als 100 gequälte, geschundenen Kreaturen hatte er aus dem Hühner-KZ befreien können. Eine der erfolgreichsten Aktionen der vergangenen Zeit! Er grinste in sich hinein: Dem Zugriff der herbeigerufenen Polizei hatte er sich geschickt entzogen. Nicht, dass er anonym bleiben wollte, im Gegenteil. Noch in der Nacht hatte Alwin ein Bekennerschreiben an alle großen Agenturen gefaxt: »Für Tierrechte - Gegen den Massenmord an unseren Mittieren!«, war es überschrieben. »Zu Tausenden in kleinen und großen Zirkussen zur Zwangsarbeit gepresst, zu Hunderttausenden in Zuchthäusern, Zoos genannt, der Freiheit beraubt, um uns zu unterhalten, zu Millionen und Milliarden zu lebenslanger Bewegungslosigkeit in den Mastställen verdammt, Hühner in der Batterie, Kühe in Boxen an Ketten, Schweine mit Gurten festgezurrt. Wir gebrauchen sie zu Millionen als Vorkoster in der gigantischen Giftküche der chemischen Industrie, hexen ihnen alle Krankheiten der Welt an, nageln ihre Skalps an Wände, dulden das schießgeile Gemetzel männerbündlerischer Exekutionskommandos als angeblichen Beitrag zum Naturschutz.«, war seine Lieblingspassage aus dem der Überschrift folgenden Text.
Und am Ende prangte mutig sein Name.
Alwin's Mitbewohner spürten das Vibrieren seiner Schritte, als er den Frühstückstisch abräumte, sorgfältig den Tisch abwischte und das Geschirr wusch. Schließlich war es gut möglich, dass der eine oder andere Reporter bei ihm klingelte, ihn zu den Ereignissen der Nacht interviewen wollte.
Er ging durch die Zimmer, schüttelte dann ein wenig ärgerlich den Kopf und öffnete die Abstellkammer um den Staubsauger herauszuholen. Die Mitbewohner hörten das kräftige Pfeifen, als Alwin mit einem gezielten Kick auf den Fußschalter den Motor anwarf. Sorgfältig begann er den Boden zu bearbeiten, saugte gezielt in den Ecken und Winkeln.
Seine Mitbewohner hätten geschrieen, besäßen sie die Organe dazu. So aber waren sie still, als der ungeheure Sog sie in den dunklen Schlund zog. Ihre Körper, kleiner als ein tausendstes Millimeter, schleuderten an die spiraligen Wände des Schlauches, Extremitäten wurden abgerissen, Körper zerfetzt. Staubpartikel schossen, Kometen gleich, mit ungeheurer Wucht gegen die hilflosen Tiere, rissen ihnen die Leiber auf, Körperflüssigkeit sickerte aus den offenen Stellen, vermischte sich mit den anderen Partikeln des gewaltigen Mahlstroms.
Zu Tausenden landeten sie in einer Papiertüte, tot, verendend, und jene, die wie durch ein Wunder noch lebensfähig waren, würden im lebensfeindlichen Biotop der Mülltonne einen langsamen, qualvollen Tod sterben.
Alwin stellte den Staubsauger ab. Er hatte keine Hausstaubmilbenallergie. Er war nur ein ganz gewöhnlicher Mörder.
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