Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 347, davon 335 (96,54%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 105 positiv bewertete (30,26%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 24.9. 1999 um 21:11:06 Uhr schrieb
Tanna über Schule
Der neuste Text am 15.5. 2025 um 16:56:40 Uhr schrieb
Gerhard über Schule
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 141)

am 12.12. 2006 um 18:18:31 Uhr schrieb
greyhound über Schule

am 21.6. 2022 um 09:32:13 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Schule

am 20.9. 2023 um 15:37:57 Uhr schrieb
schüler über Schule

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Schule«

Alter Lehrer schrieb am 27.6. 2011 um 22:42:42 Uhr zu

Schule

Bewertung: 13 Punkt(e)

Ich war in den 50er Jahren Lehrer und hatte die 12- bis 16-jährigen Schüler an einem Knabengymnasium als Sport- und Klassenlehrer zu unterrichten. Damals war es üblich, dass es Schläge in der Schule gab. Wer den Unterricht störte oder sich flegelhaft benahm, die Hausarbeiten nicht ordentlich gemacht hatte oder aus einem anderen Grund negativ auffiel, konnte sicher sein, mit dem Rohrstock Schläge auf den Hintern zu bekommen.
Wer dran war, musste nach vorne kommen und sich über eine Extrabank für diesen Zweck legen, so dass sein Hintern der Klasse zugewandt war. Dann wurde ihm von mir die Hose gründlich stramm gezogen und es gab je nach Alter und Anlass zwischen vier und 12 kräftige Rohrstockhiebe. In bestimmten Fällen konnten aber auch mehr Hiebe fällig werden. Üblich waren sechs oder acht scharfe Hiebe. Da die Jungs im Sommer immer sehr kurze Hosen an hatten, waren immer auch auf den Schenkeln einige Striemen zu sehen. So erfuhren die Eltern automatisch, dass es in der Schule den Rohrstock gesetzt hatte, und es gab zuhause, meist abends vom Vater, unweigerlich noch eine zweite Tracht obendrauf. Die älteren haben zuhause und natürlich auch von mir in der Regel mehr Hiebe bezogen, aber auch die 12-Jährigen konnten von mir ohne Weiteres ihre 12 oder mehr Hiebe aufgezogen bekommen. (Und zuhause sowieso.) Das hat immer gewirkt, so eine Tracht vor der ganzen Klasse, und die Jungs waren dann für den Rest des Tages immer gut auf Trab.
Als Sportlehrer hatte ich selbstverständlich den Stock auch beim Turnunterricht in der Turnhalle dabei. Auch und gerade dort kam es nicht selten vor, dass ich davon Gebrauch machen musste und Schüler Schläge erhielten. Hier war es besonders schlimm, denn die Jungs hatten ja nur ihre hauchdünne und knapp sitzende Turnhose an, wie die Turnhosen damals eben ausfielen - und zwar vorgeschriebenermaßen ohne etwas darunter. Hatten sie etwa eine dünne kleine Unterhose darunter, und das wurde von mir immer kontrolliert, setzte es automatisch alle Hiebe auf das kleine Unterhöschen und sechs Hiebe für den Ungehorsam zusätzlich. Schläge auf die stramm durchgespannte Turnhose waren aber auch sonst sehr ungemütlich und haben immer besonders weh getan, wie es die Reaktionen auch der großen Jungs bei ihrer Bestrafung unüberhörbar belegten. Natürlich habe ich auch hier zugesehen, dass der Rohrstock immer besonders gut durchzog, denn die Jungs sollten ihre Schläge wirklich spüren - sonst hätte die Strafe ja ihren Zweck verfehlt.
Und wer im Unterricht eine Lederhose trug, hatte diese stets abzustreifen. Da passierte es schon mal, dass ein zu bestrafender Schüler keine Unterhose darunter an hatte und den Blanken präsentierte. Dann gabs die Rohrstockhiebe halt auf den nackten Hintern, was mir nur recht und natürlich für den bestraften Jungen besonders schmerzhaft war. Weniger Hiebe oder weniger scharf durchgezogene gabs deshalb jedenfalls von mir nie.
Die Eltern waren mit den Rohrstockstrafen sehr einverstanden und es gab nie einen einzigen Protest gegen diese Schulstrafen. Üblicherweise bekamen pro Woche etwa 12 bis 15 Schüler von mir ihren Hintern mit dem Rohrstock versohlt. Der Disziplin der Jungs hat das besser getan als jede andere Strafe. Und natürlich habe ich meine beiden eigenen Bengel auch nicht anders erzogen.

Pierre schrieb am 22.5. 2001 um 10:38:57 Uhr zu

Schule

Bewertung: 7 Punkt(e)

Die Geschichte der Kartoffel...

Realschule 1960:
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln fuer Fr. 50.--. Die
Erzeugerkosten
betragen Fr. 40.-. Berechne den Gewinn.

Sekundarschule 1970:
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln fuer Fr. 50.-. Die Erzeugerkosten
betragen vier Fuenftel des Erloeses. Wie hoch ist der Gewinn des Bauern?
(Rechenschieber nicht erlaubt)

1980 Korrektur der Formulierungen (identische Neuauflage):
Ein/e Bauer/in verkauft einen/e Sack/in Kartoffeln/innen einem/er
Kunden/in
fuer Fr. 50.-. Die Erzeuger/innen-Kosten betragen vier Fuenftel/innen des
Erloeses. Wie hoch ist der/die Gewinn/in des/der Bauer/in? (Keine
Taschenrechner/innen verwenden)

Gymnasium 1990:
Ein Agraroekonom verkauft einen Menge subterraner Solanum tuberasum fuer
eine Menge Geld G. G hat die Maechtigkeit 50. Fuer die Elemente aus G=g
gilt g=. Die Menge der Herstellungskosten H ist um zehn Elemente weniger
maechtig als die Menge G. Zeichnen Sie ein Bild der Menge H als Teilmenge
G
und geben Sie die Loesungsmenge X fuer folgende Frage an: Wie maechtig ist
die Gewinnmenge?

Integrierte Gesamtschule 1999:
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln fuer Fr. 50.--. Die
Erzeugerkosten
betragen Fr. 40.--. Der Gewinn betraegt Fr. 10.--. Unterstreiche das Wort
'Kartoffeln' und diskutiere mit deinen 15 Mitschuelern aus den andern
Kulturkreisen darueber. (Waffen sind dabei nicht erlaubt)
UEbersetzung fuer die Mehrheit der Schueler:
Baueric vergaufe eine Sackic Kartofflic fur Fr. 50.--.
Erzeugergoste gaine: Saatgut steele. Gewinnic betragt Fr. 50.- plus
Fr. 150.- Unterstussung Sosialammt. Unersdrich Wort,Kartoffelic' und
diskutiere mit dume Ureinwohner aus Swaiz daruber.
(nix Messer/ander Schuler nur aimal slage biite)

Schule 2005 (nach der Bildungs- und Rechtschreibereform):
Ein Agrargenetiker fergauft ein sagg gartoffeln fuer EU 6.25. die kosden
bedragen EU 5. der gewin bedregt EU 1.25. Aufgabe: margiere den term
gardofeln und maile die loesung im pdf-format an ......@schule.euroba<
mailto:......@schule.euroba<< mailto:......@schule.euroba

Jahr 2010:
Sorry, es gipt kaine garoffeln mehr! nur noch pom frit bei mc donelds. Es
lebe der fordschridd.

distel schrieb am 22.5. 2000 um 23:05:14 Uhr zu

Schule

Bewertung: 4 Punkt(e)

Als ich noch zur schule ging, fand ich sie - wie wohl 99,9% aller Schüler just blöd. Endlich in der Ausbildung musste ich feststellen, dass man als nicht mehr Schüler nicht automatisch wie ein erwachsener behandelt wird. Pflichten durfte man gleich übernehmen (und wehe! sie wurden nicht korrekt ausgeführt) aber mit den rechten sah es doch so aus, daß sie quasi nur pro forma existierten. Endlich, nach der prüfung, so glaubte ich zumindest, würde ich als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft und als erwachsenenr akzeptiert werden. Aber o weh. Da gab es menschen, die tatsächlich schon mehr berufsjahre auf dem buckel- und deswegen viel mehr rechte hatten. So ging es immer weiter, stets war da jemand der mir das gefühl gab noch ein schüler zu sein. Und wenn ich dann gestorben bin, bin ich dann endlich erwachsen? Oder sagt dann auch eine(r) hol mir mal den sepp rauf, dar hat jetzt genug gelebt? Vielleicht muß ich auch die ziegel lösen, damit sie der richtigen person auf den kopf fallen. Vielleicht aber, werde ich ja befördert und kann dann endlich tun und lassen was ich will!

Felix schrieb am 10.2. 2000 um 16:07:51 Uhr zu

Schule

Bewertung: 6 Punkt(e)

In der Schule werden junge Menschen systematisch uniformiert und ihre Gedanken kupiert, so daß sie auch ja alle schon brav funktionieren und bloß nicht selber denken.
Wir werden zur Unmündigkeit und Unselbständigkeit erzogen.

Roland schrieb am 19.10. 2000 um 02:30:57 Uhr zu

Schule

Bewertung: 6 Punkt(e)

Jetzt, wo ich die Schule überstanden habe, glaube ich zu wissen, wie ich sie ein zweites Mal mit noch weniger Aufwand hinter mich bringen könnte. Denn die Lehrer arbeiten alle berechenbar. Ich habe mir vor allem kurz vor dem Abi die Zeit genommen, mich nicht am Unterricht zu beteiligen, sondern Lehrer und Referendare in ihren Verhaltensweisen und Lehrmethoden zu beobachten. Zu dieser Zeit verlor ich die Illusion, daß Lehrer überdurchschnittliches Fachwissen haben, und den Respekt vor ihnen. Schade eigentlich, denn die Zeit war schön.

Jetzt suche ich Lehrer, vor denen ich sehr viel Respekt habe und die ich als Vorbilder (menschlich und als Lehrer) akzeptieren kann.

Egal schrieb am 14.3. 2000 um 22:51:40 Uhr zu

Schule

Bewertung: 5 Punkt(e)

Schule ist der Ort, an dem viele Schüler glauben, Wissen und Bildung ohne Eigenleistung geschenkt zu bekommen, und wenn das nicht klappt, sind Lehrer, Gesellschaft, Schulsystem oder Eltern schuld. Glücklicherweise gibt es rühmliche Ausnahmen, die das Überleben an der Schule, oft sogar ein schulisches Leben oder - im Idealfall - ein angenehmes Miteinander ermöglichen, eine Atmosphäre konstruktiver Arbeit, die beiden Seiten etwas bringt.

Alibum schrieb am 1.3. 2011 um 14:59:23 Uhr zu

Schule

Bewertung: 1 Punkt(e)

Warum hast du auf »Schule« geklickt? Zeit, ihr zu entkommen?
Googele mal nach »Unschooling«.
Es gibt viele gute Gründe, die gegen Schule sprechen. z.B.

- Jeder kann etwas besonders gut und hat bestimmte Interessen - in der Schule spricht man von Glück, wenn der Lehrinhalt damit übereinstimmt.
- Die Schule raubt dir noch dazu jede Zeit und Lust, dich mit deinen Interessen zu beschäftigen.
- Streß und Angst. Kennt jeder, gibt es gratis an allen Schulen. Das sind die größten Hindernisse für effektives Lernen.
- Wenn man doch mal was gelernt hat in der Schule, hat man es leider direkt nach dem Test schon wieder vergessen.
- Noten messen nichts außer den Geschmack des Lehrers; und eventuell deine Fähigkeit, dich einem fremdbestimmten System zu unterwerfen.
- Konkurrenz, Mobbing, Lernfaulheit, ... - man könnte meinen, das sind natürliche menschliche Eigenschaften. Tatsächlich entstehen sie aber in einer Zwangsgemeinschaft wie der Schule.
- Entmündigung. Jemand anderes nimmt sich heraus, zu entscheiden was gut und schlecht ist für dich. Der kennt dich leider gar nicht.
- In den Schulgesetzen werden deine Rechte eingeschränkt (z.B. Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG), Artikel 120: die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit, Freiheit der Person und Unverletzlichkeit der Wohnung können eingeschränkt werden, um die Schulpflicht durchzusetzen. Das Landesschulgesetz stellt sich über Rechte aus dem Grundgesetz!)

- Wenn ihr nur wüsstet, wie das wirkliche Leben ausschaut! Das spielt sich leider außerhalb der Schulmauern ab und auf solches will man euch da drinnen angeblich vorbereiten...
- Es gibt weitaus bessere Quellen für Information als Lehrervorträge und Schulbücher. Museen, Bibliotheken, das Internet, Experten für alles mögliche, die ganze Welt...

Wenn du nach diesem Text zumindest nicht mehr glaubst, alle Fehler lägen bei dir - dann hat es sich gelohnt, das zu schreiben!
Vielleicht schafft ihr es auch, euch zusammen zu rotten und etwas an den Schulgesetzen zu ändern; allen voran die Schulpflicht. Viel Erfolg dabei.

Eine Ex-Schülerin (hurra, Freiheit!)

Liamara schrieb am 7.5. 2000 um 17:25:57 Uhr zu

Schule

Bewertung: 5 Punkt(e)

Schule? Ach, das ist doch der Ort von dem aus die lieben Schüler immer in die Stadtbücherei geschickt werden, so nach dem Motto: Besorgt euch mal Material über Kinderarbeit. Dann kommen die also ahnungslos hereingeschlappt: Wo finde ich was über Kinderarbeit? Ja, sag ich. Kinderarbeit bezogen auf Vergangenheit oder Gegenwart? Kinderarbeit an einem bestimmten Ort? Und so weiter. Ja weiss ich nicht! sagen die dann und gucken doof. Mach ich das Thema in der Schule oder die? Na gut, also Kinderarbeit während der industriellen Revolution. Gut, das ist ein Anfang, sag ich. Ich suche und suche, es ist nichts zu finden. Da stehen Bücher über Kinderarbeit in Lateinamerika und so was halt. Nehmen die sich also die. Sag ich: Das ist aber Kinderarbeit heutzutage. Macht nichts, das brauchen wir ja auch. Ach so? Na ja.

Unschuldsengel schrieb am 25.7. 2001 um 17:53:06 Uhr zu

Schule

Bewertung: 1 Punkt(e)

Tja..ich weiß, sie muss sein
und sie kann auch ganz ertragbar sein
Schließlich bin ich lange zeit beinahe gerne dorthin gegangen
Aber so wie es jetzt ist, ist die Schule die größte Qual die es gibt, und hat auch jeglichen Sinn verloren, da ich eher von einem frühen Tod als von einem gut bezahlten Job träume..
Immer Fragen, die ich nicht
beantworten kann
einfache Dinge und Pflichten, von denen keiner versteht, warum ich sie nicht erledige
Den ganzen Tag sprechen, ohne sich wirklich auszutauschen, denken, ohne weiter zu kommen,
Scherze machen und lachen, ohne fröhlich zu sein
Und dieses schreckliche Gefühl, davonlaufen zu wollen
eingesperrt zu sein
Und wenn man es recht bedenkt, bin ich das auch dort
was habe ich für eine Chance, etwas anderes zu tun?
Aber jetzt sind Ferien
Und solange ist die Hölle in der ich lebe nicht so heiß wie sonst
Und die kälte in meinem Herzen schon fast ertragbar
Und im Vergleich lüge ich viel weniger, weil nicht so viele Lügen notwendig sind
Und es gibt Menschen um mich, denen ich zumindest ein paar Seiten von mir vollkommen ohne Verstellung zeigen kann
Und wenn mir jemand emotional ins Gesicht schlägt, kann ich zurückschlagen oder weggehen, muss nicht auf meinem Sessel sitzen, aufschauen und höflich bleiben und bemühen, nicht zu reizen
Vielleicht versteht jetzt jemand von euch besser, warum Kinder Schule schwänzen..

DarkAngel schrieb am 26.11. 2000 um 16:34:23 Uhr zu

Schule

Bewertung: 5 Punkt(e)

Schule. Ich glaube das wichtigste an ihr ist nicht sich Wissenswertes in den Schädel zu hämmern, sondern den Umgang mit allen möglichen Leuten zu lernen. Ob man sie nun mag oder nicht. Ich für meinen Teil gehe gerne in die Schule. Jeden Tag. Auch wenn ich zugeben muß, das mich nicht die Stunden, sondern die Pausen interessieren. Denn dann kann man sich unterhalten und diskutieren. Auch wenn es unwichtig erscheint ist es nicht zu verachten. Liebe die Schule. Ich mache es.

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