Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 249, davon 247 (99,20%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 83 positiv bewertete (33,33%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 9.2. 2000 um 22:29:51 Uhr schrieb
Dulcinea über Gehirn
Der neuste Text am 15.1. 2024 um 08:42:31 Uhr schrieb
schmidt über Gehirn
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(insgesamt: 113)

am 29.12. 2002 um 05:15:12 Uhr schrieb
voice recorder über Gehirn

am 30.9. 2002 um 21:15:24 Uhr schrieb
agnes über Gehirn

am 10.12. 2004 um 23:46:19 Uhr schrieb
Metaphysiker über Gehirn

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gehirn«

soulkitchen schrieb am 14.3. 2002 um 22:18:05 Uhr zu

Gehirn

Bewertung: 3 Punkt(e)

das gehirn ist eine art direktor in der werbeagentur mensch. in ihm liegen das sprach- und nervenzentrum, atome und neutronen tummeln sich, membranen und kartoffeln, synapsen und kleine nagetiere. man muß sich das gehirn vorstellen wie mallorca, viele kleine bungalows und betrunene touristinnen, deren t-shirt nass ist. befehle erteilt die großhirnrinde schriftlich mit extrem vielen druckfehlern, die linke gehirnhälfte ist zuständig für gemeinheiten und die richtige einschätzung der erforderlichen holzkohlenmenge fürs grillen. die rechte gehirnhälfte merkt sich maximal eine internetadresse und wird sonst gar nicht genutzt, auch das sehzentrum liegt im gehirn, gleich neben dem internationalen zentrum für bodenkultur. das gehirn kann auch trainiert werden, indem man es aus dem kopf herausholt und wahlweise auf eine hantel legt oder auf ein trimm-dich-fahhrad setzt. ein gesundes gehirn kann sich an dinge erinnern, die länger als eine halbe stunde zurückligen, daher das sprichwort : wer andern eine grube gräbt, fällt selbst hinein. der gehirnstamm steuert die motorik, 80 ps und spitzengeschwindigkeiten bis zu 8 km/h celsius. das ist schon ein tolles ding, unser gehirn.

(von : christoph grissemann und dirk stermann)

Bhumpa@web.de schrieb am 14.3. 2002 um 05:27:36 Uhr zu

Gehirn

Bewertung: 2 Punkt(e)

Unzählige Programmierer haben schon versucht, Programme zu schreiben, die das menschliche Gehirn nachahmen sollen. Die den Computer menschlich machen sollen.
Ich denke, die einzigen Programmierer, die wirklich nahe dran sind, dieses Ziel zu erreichen, tun das scheinbar aus Versehen - eigentlich wollten sie ein ganz anderes Programm schreiben, nämlich einen Assoziations-Blaster. Möglicherweise war es sogar als Spaß-Programm oder so gedacht.
Wann beginnt ein Computer, Intelligenz zu zeigen? Forscher auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz haben dafür folgendes Kriterium entwickelt: Wenn jemand an einem Computer sitzt und denkt, er chattet mit einem Menschen, obwohl die Antworten von einem Computer kommen, dann ist der Computer intelligent.
Gut, im Assoziations-Blaster muß ich noch selbst auf das Wort in meinem Satz klicken, auf das der Computer »antworten« soll, insofern ist das Programm nur halb fertig. An dieser Stelle eine Anregung an die Programmierer: Wandelt das Programm doch mal so um, daß es selbst entscheiden kann, mit welchem Satz das, was ich eintippe, als nächstes assoziiert wird. Und zwar auf Grundlage mehrerer Wörter des Satzes, den ich vorher geschrieben habe. Ich bin überzeugt, dann macht es auch nicht viel anderes mehr als jedes andere Gehirn... na jedenfalls was das Führen von Unterhaltungen betrifft. Wie man das Programm bis zum kompletten Gehirn anschließend weiterentwickeln muß, kann es uns ja dann vielleicht selber sagen.

Trillian schrieb am 7.10. 2007 um 17:23:22 Uhr zu

Gehirn

Bewertung: 2 Punkt(e)

Meine Mitbewohnerin erzählte mir, es sei in den USA mal vorgekommen, dass ein paar Polizisten sich einem Auto auf einem Parkplatz näherten, in dem eine völlig paralysierte Frau saß, die sich mit weit aufgerissenen Augen den Hinterkopf hielt.

Was denn los sei, fragten die Polizisten. Die Frau war völlig verzweifelt und stammelte, jemand hätte auf sie geschossen und sie am Kopf getroffen.

Da kein Blut zu sehen war, kam das den Polizisten ein bißchen merkwürdig vor. Sie solle doch mal ihre Hand da wegnehmen, damit man sich das mal genauer anschauen könnte.

Nein, nein, das ginge nicht, sie hätte ein Loch im Kopf und das Gehirn würde herausquellen!

Schließlich gelang es den Polizisten doch, die gute Frau zu überzeugen.

Ihr Hinterkopf bot ein Bild des Grauens: roher Brötchenteig klebte der guten Frau im Haar!


Des Rätsels Lösung: Sie hatte Einkäufe auf dem Rücksitz verstaut, darunter einige von diesen lustigen Knack-und-Back-Brötchen.
Irgendwie muss eine dieser Rollen mit einem lauten Knall geplatzt und ihr der Inhalt an den Hinterkopf geflogen sein.

Andreas schrieb am 13.3. 2001 um 17:18:26 Uhr zu

Gehirn

Bewertung: 5 Punkt(e)

Dass das menschliche Gehirn nur als eingeschränkt nutzbar bezeichnet werden kann, ist hinlänglich bekannt. Diese Tatsache kann auch jederzeit leicht im Selbstversuch verifiziert werden. Man muss nur einmal versuchen, im Internet zu surfen und gleichzeitig zu telefonieren. Fünf Chats kann man ohne große Schwierigkeiten parallel meistern, aber nicht ein ordentliches Telefongespräch kriegt man hin, wenn man vor dem Computer sitzt. Ehrliche Gesprächspartner werden das auf Anfrage bestätigen können. Solche Gespräche enden meist in aphasischem Gestammel. Dazwischen gibt es dann regelmäßig mächtige Pausen, in denen eine halbe Minute lang keiner was sagt, bis dann der Freund am anderen Ende der Leitung nachfragt, ob man ihn vergessen habe. Es scheint irgendwie daran zu liegen, dass das Gehirn den visuellen Reizen den Vorrang gibt. Kann man nichts dran machen, und es ist daher auch keiner weiteren Debatte wert.

Viel entscheidender ist das Phänomen, dass sich unser Gehirn, wenn es sich mal auf eine Sache konzentriert, zu oft genau die Dinge auswählt, die es später nie wieder gebrauchen kann. Ganz deutlich wird das am Beispiel »Gedächtnis«.

Meistens merkt man sich nur plumpen Unsinn. Die wirklich wichtigen Dinge vergißt man sofort. Wenn man beispielsweise im Supermarkt durch die Gänge eilt, weil man mal wieder zu spät dran ist, fällt einem garantiert gerade ein, dass man noch gar nicht weiß, wie der FC gestern gespielt hat. Zu Hause stellt man dann fest, dass es besser gewesen wäre, wenn einem in jenem Moment der Gedanke gekommen wäre, dass man seit fünf Tagen keine Mülltüten mehr im Haus hat.

Das sind die kleinen Dinge des urbanen Alltags, für den unser Gehirn nicht bestimmt zu sein scheint. Die neue Handy-Nummer des besten Freundes kann man sich nie merken. Dafür weiß man, dass die Vorwahl von Stuttgart 0711 lautet, weil man die auf der Arbeit dreihundert mal eintippen musste. Die Nummer der Auskunft ist nur eine Stelle länger, aber sage mal einer, was da nochmal zuerst kam, die acht oder die eins? Es gibt Leute, die diese Frage beantworten können. Ihre eigene Telefonnummer haben sie aber vergessen...

Man kann Wissen in bestimmten Situationen in zwei Kategorien einteilen, und zwar in wichtig und wertlos. Leider hat man von der letzten Kategorie meistens zu viel und von der ersten zu wenig. Wer Windows 98 hat, kennt bestimmt auch schon den 25-stelligen Zertifikationscode auswendig. Weil er das System schon zehn mal neu installieren musste. Die Frage ist: Was bringt einem dieses Wissen, wenn man mit seiner preßfrischen EC-Karte vor dem Geldautomaten steht und zusehen muss, wie sie darin verschwindet, weil man dreimal völlig abseitige Phantasievarianten der vierstelligen Geheimzahl eingegeben hat?

In Köln konnten Zeitungsleser neulich erfahren, dass jemand seit acht Tagen die Stadt durchstreife, auf der Suche seinen Mercedes. Der Mann kam geschäftlich aus Finnland und wollte schon längst wieder daheim sein, konnte sich aber einfach nicht mehr daran erinnern, wo er sein Fahrzeug abgestellt hatte. Die Geschichte hielt tagelang die Polizei in Atem.

Im Einzugsgebiet von Köln-Gremberg können die ansässigen Bewohner in kollektiver Übereinstimmung ein Bespiel des Phänomens der Beharrlichkeit veralteten Wissens bestätigen. In Gremberg steht neben einer häßlichen Autobahnbrücke ein großer »real«-Supermarkt. Die meisten, die dort einkaufen, sagen aber nicht: »Ich fahr' jetzt zum real!«. Sie sagen: »Ich fahr' zum Toom-Markt!«, denn so hieß der Supermakt vor 10 Jahren, bevor er dreimal den Namen wechselte und jetzt »real-Markt« heißt. Das Wechseln eines Namens gehört für den Kölner zu den völlig belanglosen Nebensächlichkeiten, mit denen man sein Gehirn nicht unnötig belasten muss. Und das ist kein Symptom konservativer Beharrlichkeit. Die Diskothek, die 500 Meter vom Real-Markt entfernt ist, heißt A4, aber alle, die dort hingehen, nennen sie »Fun«, weil sie vor einem Jahr noch so hieß.

Auch hier scheint das menschliche Gehirn in gewisser Weise prädisponiert zu sein. Neurologen haben sicher eine Bezeichnung dafür. Lernforscher wie Edward L. Thorndike würden jetzt wahrscheinlich mit irgendwelchen Termina wie dem »law of use« punkten. Marktforscher würden es einfach »Markentreue« nennen. Im Computerbereich allerdings würde man derart veraltetes Wissen als Datenmüll bezeichnen. Und sogleich eine Update-Funktion starten...

www.dasnetzlebt.de

Rufus schrieb am 27.2. 2002 um 22:34:35 Uhr zu

Gehirn

Bewertung: 4 Punkt(e)

Das menschliche Gehirn ist ein Signifikanzdetektor. Das Bedeutet, daß es im Verlauf der Evolution auf die Aufgabe geeicht wurde, in jeglichen Situationen die Sinnzusammenhänge zu erkennen. Diese Entwicklung war derart erfolgreich, daß unser Gehirn selbst in völlig sinnlosen Situationen noch einen Sinn zu entdecken vermag.
Koste es was es wolle!

drifter schrieb am 6.8. 2001 um 00:21:13 Uhr zu

Gehirn

Bewertung: 1 Punkt(e)

Gehirn, das sind wir und doch ist es uns bloß zum Gegenstand. Gegenstand der Betrachtung, einer Selbstbetrachtung. In dem Objekt Gehirn befindet sich unser Subjekt ich. Ich betrachte aus mir heraus mich selbst. Und ich sehe nur Materie, nur einen Körper. Und ohne technische Hilfsmittel sehe ich meist nicht mehr, erkenne keine Details. Und dennoch stecke darin ich. Oder ist dieser Gegenstand Gehirn nur meine Illusion, mein Traum vom Ich? Wenn es eine Illusion ist, wie kann ich mich denn darin verbergen? Das Gehirn und ich, sind sie beide vereinbar? Müssen wir sie denn überhaupt zusammenbringen? Wohl sind beides Illusionen, die uns davon ablenken, was da wirklich ist. Wir verschleiern unseren Blick, indem wir nach Objekten Suchen. Objekte in einer gegenstandlosen Welt. Objekte, die wir uns selbst erschaffen, denen wir in uns selbst die Form verleihen. Und in diesen von uns geschaffenen Objekten werden wir uns niemals selbst finden können. Das Gehirn belibt bloß ein unerfüllbarer Traum.

Psychosau schrieb am 27.10. 2002 um 13:01:27 Uhr zu

Gehirn

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wie fit ist ihr Gehirn wirklich?

In diesem Test werden Ihnen 26 erfundene Vokabeln mit einer Übersetzung gegeben. Versuchen Sie, sich in 5 Minuten so viele wie möglich einzuprägen. Anschließend erhalten Sie eine Aufzählung der 26 Vokabeln in veränderter Reihenfolge und müssen die deutsche Übersetzung ergänzen. BEWERTUNG: für jede richtige Antwort: 1 Punkt.

START! 5 Minuten

hoffu hoffen
Rische Tisch
Papos Papier
Fegen Glaube
sauos süß
Mamma Butter
Reibel Bauch
Keckalog Fliege
Beinel Stein
tranen weinen
Rotal Apfel
guckola sehen
Klopfel Herz
Putza Zahnbürste
Spigol Eitelkeit
Volleger Eimer
bulschnupf niesen
Beinhart Hose
Zupfomat Gitarre
Warmeis Kühlschrank
steinen Klopfen
Vierel Kätzchen
Nalke Rose
Spitzchen Lippen
Piepsi Dampfkessel
Machlochi Gürtel



Decken Sie nun bitte den oberen Bereich ab und erinnern sich an so viele Vokabeln wie möglich!



Piepsi
Vierel
Volleger
Putza
hoffu
Papos
Reibel
Mamma
tranen
guckola
Machlochi
Spitzchen
Spigol
sauos
Rische
Keckalog
Klopfel
Warmeis
bulschnupf
Rotal
Fegen
Nalke
steinen
Beinel
Beinhart
Zupfomat

Andreas schrieb am 13.3. 2001 um 17:22:27 Uhr zu

Gehirn

Bewertung: 2 Punkt(e)

Dass das menschliche Gehirn nur als eingeschränkt nutzbar bezeichnet werden kann, ist hinlänglich bekannt. Diese Tatsache kann auch jederzeit leicht im Selbstversuch verifiziert werden. Man muss nur einmal versuchen, im Internet zu surfen und gleichzeitig zu telefonieren. Fünf Chats kann man ohne große Schwierigkeiten parallel meistern, aber nicht ein ordentliches Telefongespräch kriegt man hin, wenn man vor dem Computer sitzt. Ehrliche Gesprächspartner werden das auf Anfrage bestätigen können. Solche Gespräche enden meist in aphasischem Gestammel. Dazwischen gibt es dann regelmäßig mächtige Pausen, in denen eine halbe Minute lang keiner was sagt, bis dann der Freund am anderen Ende der Leitung nachfragt, ob man ihn vergessen habe. Es scheint irgendwie daran zu liegen, dass das Gehirn den visuellen Reizen den Vorrang gibt. Kann man nichts dran machen, und es ist daher auch keiner weiteren Debatte wert.

Viel entscheidender ist das Phänomen, dass sich unser Gehirn, wenn es sich mal auf eine Sache konzentriert, zu oft genau die Dinge auswählt, die es später nie wieder gebrauchen kann. Ganz deutlich wird das am Beispiel »Gedächtnis«.

Meistens merkt man sich nur plumpen Unsinn. Die wirklich wichtigen Dinge vergißt man sofort. Wenn man beispielsweise im Supermarkt durch die Gänge eilt, weil man mal wieder zu spät dran ist, fällt einem garantiert gerade ein, dass man noch gar nicht weiß, wie der FC gestern gespielt hat. Zu Hause stellt man dann fest, dass es besser gewesen wäre, wenn einem in jenem Moment der Gedanke gekommen wäre, dass man seit fünf Tagen keine Mülltüten mehr im Haus hat.

Das sind die kleinen Dinge des urbanen Alltags, für den unser Gehirn nicht bestimmt zu sein scheint. Die neue Handy-Nummer des besten Freundes kann man sich nie merken. Dafür weiß man, dass die Vorwahl von Stuttgart 0711 lautet, weil man die auf der Arbeit dreihundert mal eintippen musste. Die Nummer der Auskunft ist nur eine Stelle länger, aber sage mal einer, was da nochmal zuerst kam, die acht oder die eins? Es gibt Leute, die diese Frage beantworten können. Ihre eigene Telefonnummer haben sie aber vergessen...

Man kann Wissen in bestimmten Situationen in zwei Kategorien einteilen, und zwar in wichtig und wertlos. Leider hat man von der letzten Kategorie meistens zu viel und von der ersten zu wenig. Wer Windows 98 hat, kennt bestimmt auch schon den 25-stelligen Zertifikationscode auswendig. Weil er das System schon zehn mal neu installieren musste. Die Frage ist: Was bringt einem dieses Wissen, wenn man mit seiner preßfrischen EC-Karte vor dem Geldautomaten steht und zusehen muss, wie sie darin verschwindet, weil man dreimal völlig abseitige Phantasievarianten der vierstelligen Geheimzahl eingegeben hat?

In Köln konnten Zeitungsleser neulich erfahren, dass jemand seit acht Tagen die Stadt durchstreife, auf der Suche seinen Mercedes. Der Mann kam geschäftlich aus Finnland und wollte schon längst wieder daheim sein, konnte sich aber einfach nicht mehr daran erinnern, wo er sein Fahrzeug abgestellt hatte. Die Geschichte hielt tagelang die Polizei in Atem.

Im Einzugsgebiet von Köln-Gremberg können die ansässigen Bewohner in kollektiver Übereinstimmung ein Bespiel des Phänomens der Beharrlichkeit veralteten Wissens bestätigen. In Gremberg steht neben einer häßlichen Autobahnbrücke ein großer »real«-Supermarkt. Die meisten, die dort einkaufen, sagen aber nicht: »Ich fahr' jetzt zum real!«. Sie sagen: »Ich fahr' zum Toom-Markt!«, denn so hieß der Supermakt vor 10 Jahren, bevor er dreimal den Namen wechselte und jetzt »real-Markt« heißt. Das Wechseln eines Namens gehört für den Kölner zu den völlig belanglosen Nebensächlichkeiten, mit denen man sein Gehirn nicht unnötig belasten muss. Und das ist kein Symptom konservativer Beharrlichkeit. Die Diskothek, die 500 Meter vom Real-Markt entfernt ist, heißt A4, aber alle, die dort hingehen, nennen sie »Fun«, weil sie vor einem Jahr noch so hieß.

Auch hier scheint das menschliche Gehirn in gewisser Weise prädisponiert zu sein. Neurologen haben sicher eine Bezeichnung dafür. Lernforscher wie Edward L. Thorndike würden jetzt wahrscheinlich mit irgendwelchen Termina wie dem »law of use« punkten. Marktforscher würden es einfach »Markentreue« nennen. Im Computerbereich allerdings würde man derart veraltetes Wissen als Datenmüll bezeichnen. Und sogleich eine Update-Funktion starten...

www.dasnetzlebt.de

hixie schrieb am 8.12. 2000 um 13:08:44 Uhr zu

Gehirn

Bewertung: 5 Punkt(e)

Früher habe ich tatsächlich geglaubt, daß in meinem Gehirn kleine Männchen rumsausen und alle Funktionen steuern. In rasender Hektik diskutieren sie, was sie als Reaktion auslösen sollen, dann beginnen sie die entsprechenden Knöpfe zu drücken und an fiesen kleinen Hebeln zu ziehen, daher kommt morgendliches Kopfweh.

Einige zufällige Stichwörter

Schneckenpost
Erstellt am 10.7. 2000 um 15:45:36 Uhr von mmmmiri, enthält 19 Texte

LeonardoDaVinci
Erstellt am 19.5. 2007 um 17:46:38 Uhr von pentaX, enthält 6 Texte

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Erstellt am 3.8. 2000 um 02:58:41 Uhr von Nicolas, enthält 115 Texte

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Erstellt am 15.12. 2011 um 00:56:16 Uhr von subversiv, enthält 1 Texte

Samira
Erstellt am 8.4. 2011 um 01:28:34 Uhr von Samira Hambikutani , enthält 3 Texte


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