Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 111, davon 108 (97,30%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 56 positiv bewertete (50,45%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.10. 1999 um 21:08:22 Uhr schrieb
Vampyra über Alptraum
Der neuste Text am 24.7. 2021 um 06:28:40 Uhr schrieb
S. über Alptraum
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 31)

am 8.3. 2005 um 08:52:00 Uhr schrieb
urgs über Alptraum

am 29.7. 2005 um 20:27:13 Uhr schrieb
mcnep über Alptraum

am 14.11. 2008 um 20:39:13 Uhr schrieb
echt über Alptraum

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Alptraum«

Aurian schrieb am 14.6. 2000 um 16:06:56 Uhr zu

Alptraum

Bewertung: 4 Punkt(e)

Bettgeschichte
Warum soll man nachts mit den Füßen unter dem Bettzeug schlafen? Es gibt nur einen plausiblen Grund dafür. Die Geborgenheit. Die Zuversicht am nächsten Tage wieder an der selben Stelle wieder aufzuwachen, wo man sich abends zu Ruhe begeben hat.
Erschöpft aber glücklich legst Du dich nieder. Draußen ist es schon düster. Der Mond scheint heute Nacht nicht zu existieren. Er erhellt nicht diese kalte, regnerische Dunkelheit. Aber Du liegst wohlbehütet in deinem Schlafzimmer und bereitest Dich auf eine kraftgebende Nacht vor. Du weißt, das Dein Körper sich heute abend erholen wird. Du freust Dich auf die neue Energie. Beruhigt schaltest Du das Licht der Lampe aus und fällst langsam in einen Dämmerzustand, der dann in einen tiefen Schlaf übergeht.
Während Deiner Reise in das Traumland, scheinst Du nicht richtig aufgepaßt zu haben. Irgendwo ist Deine Seele falsch abgebogen. Und einer Deiner Füße hat sich selbstständig gemacht. Liegt nun ungeschützt über der Decke, die dich noch so mollig wärmt.
Sinnlose, falsche Gedanken formen in Dir einen Zustand der Angst.
Du weißt plötzlich, das Du keine Chance mehr hat, zu entkommen. Dann spürst Du es plötzlich.
Du merkst, wie sich eine glatte, kalte schleimige Hand Deinen linken Knöchel packt, dich hinterzieht in das Reich der Monster und Dämonen.
Immer schneller und tiefer zieht es Dich hinein. Grauenhafte Gestalten machen sich an Dir zu schaffen. Wollen Deinen Körper, Deine Seele wollen dein Leben.
Der fahle Mond ist der einzige Zeuge. Du willst schreien, doch Dein Hilferuf bleibt Dir im Halse stecken, als Du die grüne, schleimige Kreatur mit den überlangen Tentakeln erkennst. Du siehst noch, wie sich sein riesiger Schlund öffnet und dich verschlingen will. Du beginnst krampfhaft zu rennen, in Panik rührst Du dich nicht von der Stelle. Dabei arbeitet Dein Körper wie wild. Möchtest überleben. Das Monstrum deiner Seele hat dich erwischt. Du hast Todesangst, Schweiß strömt Dir über die Stirn. Die Atmung ist beschleunigt. Fast krampfhaft versuchst Du dagegen zu halten. Aber auch dieser Versuch ist hoffnungslos. Es öffnet seinen Schlund, mit den spitzen Fangzähnen und Du weißt nun endgültig, daß dies das Ende für Dich ist. Das Monstrum will gerade seine scharfen Zähne in Dich treiben, als Deine Seele endlich und nach langen Suchen den richtigen Weg wieder gefunden hat. Sie hat den Ausgang erkannt und rettet Dich vor Deinem persönlichen Alptraum.
Mit letzter Kraft kannst Du die Augen öffnen und die Nachttischlampe ein- schalten. Deine Kehle ist staubtrocken. Die Nachwirkungen sind dir noch unklar. Erschöpft greifst Du zur Wasserflasche. Nimmst einen langen Zug in Dich auf. Schmeckst, wie das kühle Naß Dir die Speiseröhre hinunter strömt. Dann greifst Du zur Zigarette und zündest sie mit zitternden Händen an. Inhalierst den Rauch und füllst für einen Moment Deine Lungen mit ihm. Es schmeckt Dir nicht, aber hilft die Angst zu vertreiben. Mutig guckst Du unter Deine Decke, hoffst, das noch alle Teile deines Körpers vorhanden sind. Du hast Glück.
Alles ist noch dran. Beruhigt stößt Du einen Seufzer aus.
Du machst die Zigarette aus und löschst das Licht. Diesmal hoffst Du jedoch, auf eine traumlose Nacht ohne die Monster Deiner Seele. Halte Deine Füße unter der Decke, dann wird Dir nichts geschehen. Dann können sie dich nicht kriegen und Du hast eine Ruhige Nacht vor Dir. Andernfalls, finden sie Dich mein Freund, sie finden immer alle.
Ende

Mmmmiri schrieb am 27.7. 2000 um 13:41:19 Uhr zu

Alptraum

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich hatte mal einen Alptraum - auch wenn ich mich fast scheue, ihn Alptraum zu nennen, aber er war schon irgendwie alptraumhaft - in dem ich auf meinem Bett war, und unter meinem Bett lauerten - Glücksbärchis. Die kleinen bunten Hände grapschten unterm Bett hervor. Vom Leibhaftigen besessene Glücksbärchis waren das.

mcnep schrieb am 12.9. 2004 um 21:27:27 Uhr zu

Alptraum

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ich liege bäuchlings gefesselt auf einer Pritsche. Meine Beine sind auseinandergespreizt, in meinem Mund steckt ein Ballknebel. Ein Mann, man sagt redensartlich ein Kerl wie ein Schrank, betritt den dämmrigen Raum. Er trägt nichts als eine Art Lederschurz, wirkt jedoch durch seine extreme Körperbehaarung wie in Fell gewandet. »Jetzt wollen wir uns mal um Dich kümmern, Du geiles Stück Scheiße«, knurrt er mit einem nachtschwarzen Bass. Er fährt die elektrisch steuerbare Pritsche herunter, bis sie fast am Boden angelangt ist, und beginnt geräuschvoll und mit einem kraftvollen Strahl auf mich zu urinieren. Die Liege fährt wieder höher und neigt sich leicht. Dann beginnt er rücksichtslos, meinen Anus zu weiten und durch die Spiegelung einer gegenüberliegenden Scheibe, es ist wahrscheinlich ein Einwegspiegel, sehe ich, wie er sein enormes Glied hart knetet, um sich dann in unglaublicher Vehemenz Zutritt zu meinem Allerheiligsten zu verschaffen.
Plötzlich löst sich die Szenerie auf, ich spüre ein Streicheln am Arm, ich tauche aus den Bildern auf und die Stimme meiner Frau sagt: »Willst Du nicht langsam aufstehen? Leon und Jessica müssen in einer Dreiviertelstunde im Kindergarten sein, und anschließend wollten wir doch noch in den Baumarkt...« Zum Glück erwache ich in diesem Moment schweißgebadet.

MechanicalBoy schrieb am 19.9. 2002 um 23:48:58 Uhr zu

Alptraum

Bewertung: 1 Punkt(e)

basti2@t-online.de schrieb am 21.10. 2001 um 22:00:05 Uhr über
Endzeitromantik
Es ist doch romantisch, wenn man weiß, daß gleich morgen alles zu Ende ist und daß man live dabei sein kann.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Uha, das erinnert mich wieder an den Traum den ich neulich hatte:
Er spielte in der nahen Zukunft, so vier fünf Jahre vielleicht, keine Ahnung. Jedenfalls war die Erde da total am Arsch (nicht sehr realistisch, ich weiß) und zwar so total, daß durch die Überhitzung bald alle sterben werden, ich weiß es gar nicht mehr genau, es war etwas verworren. Ich glaube die Erde war irgendwie aus der Umlaufbahn geraten und näherte sich der Sonne.
Naja, Blödsinn halt, aber dieser Gedanke des unabwendlichen baldigen Todes, die steigende Hitze, die dumpfe Verzweiflung, puh-ha. Ich war echt ziemlich fertig mit den Nerven als ich aufwachte.

Der Traum hat auch eine gewisse Ähnlichkeit mit einem anderen Traum, den ich hatte als ich um einiges jünger war, und zwar hatte ich diesen Traum ziemlich häufig.
Es ging darin hauptsächlich um eine ganz ganz ganz unbeschreiblich lange Ziffernfolge die sehr schnell weiter gezählt wurde. Eine ganz bestimmte Zahl, bzw. Ziffernfolge stellte irgendwie mein Leben dar, oder die Chance für mich geboren zu werden. Und diese Ziffernfolge hielt eben genau bei dieser Zahl an. Eigentlich ja ein Grund mich zu freuen, könnte man denken, aber ich dachte nur daran, wie unbeschreiblich unwahrscheinlich es war, daß es ausgerechnet diese Zahl getroffen hatte und daran, daß wenn sich die unvorstellbar lange Zahl auch nur um eine Stelle weitergedreht hätte, ich nicht existieren Würde.
Das war das eigentlich schlimme, der Gedanke an die eigene Nichtexistenz. Ich glaube das war einer der ganz wenigen Augenblicke in denen ich ernsthaft drohte den Verstand zu verlieren. Aber dazu ist es wohl nicht gekommen (vielleicht).

Ich denke es gibt wohl bei den meisten Jugendlichen eine bestimmte Phase in der sie besonders intensiv mit dem Gedanken an die eigene Vergänglichkeit konfrontiert werden, insofern wohl nichts Besonderes das Ganze. Aber es ist der schlimmste Alptraum an den ich mich erinnern kann. Komisch ist dabei eigentlich, daß, wenn ich im Wachzustand über den Tod nachdachte, ich die Vorstellung ein naher Verwandter von mir könnte sterben immer viel schlimmer fand, als den Gedanken an den eigenen Tod.

Firecca schrieb am 22.5. 2000 um 01:04:01 Uhr zu

Alptraum

Bewertung: 5 Punkt(e)

Alptraum ? Der Traum der Alpen ???
Erwacht, Ihr lieben Leute. Albtraum heisst es jetzt. Wir wollen nicht mehr nach österreich; auch nicht mehr in die Schweiz. Jetzt geht es zur Sommerzeit nur noch nach ALBanien, davon träumen wir die ganze Zeit. Deshalb heisst das neue Zauberwort auch Albtraum. (Schauder)

Mmmmiri schrieb am 27.7. 2000 um 13:37:13 Uhr zu

Alptraum

Bewertung: 2 Punkt(e)

Alpträume sind eigentlich viel besser als schöne Träume! Wenn ich einen schönen Traum habe, in dem z.B. irgendsoein schmutziger schlüpfriger Wunsch von mir in Erfüllung geht, dann bin ich doch danach total deprimiert weil es nur ein Traum war. Wenn ich allerdings einen Alptraum habe bin ich wenn ich aufwache, immer ganz erleichert dass es nur ein Traum war!

Unschuldsengel schrieb am 9.11. 2001 um 07:58:06 Uhr zu

Alptraum

Bewertung: 1 Punkt(e)

Hatte komische Träume, war dabei halb wach und wusste, was ich träumte und was nicht.
Immer halb eingenickt hörte ich plötzlich eine fremde Männerstimme in meinem OhrWarten« sagen
wieso warten? das hatte kaum was zu tun mit meinen sonstigen Gedanken
naja, auch egal
lege mich weiter hin
plötzlich bei meinem anderen ohr eine ebenfalls fremde Frauenstimme sagt auch irgendwas ohne näheren Zusammenhang
Hör ich jetzt schon Stimmen?
Aber nein, hab sicher geträumt
dann nicke ich wieder ein
träume von einer Frau mit dunkelbraunen Haaren, sie steht am gang, redet irgendwas in Dialekt von wegen wie toll und wie super und das ist doch fein
grinst die ganze zeit, lächelt, lacht
dann hat sie plötzlich so ne komische Frisur, eine strähne steht ihr gerade vom Kopf ab, und zwei dicke haarsträhnen schräg, sehen aus wie fühler
und sie lacht und sagt sowas wieSchau, was ich jetzt hab!!«
Ein spitzer Aufschrei
ich will nicht mehr
kriege die augen nicht auf, mein Körper zittert
endlich wach

hab noch nie so deutlich irgendwelche stimmen gehört, wenn ich geschlafen hab..erschreckend..

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