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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 20.5. 1999 um 15:08:02 Uhr schrieb
Holger Blaschka über Fußball
Der neuste Text am 15.7. 2024 um 01:14:17 Uhr schrieb
EM-Ticker über Fußball
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 94)

am 23.7. 2018 um 07:06:48 Uhr schrieb
Christine über Fußball

am 16.8. 2017 um 18:06:53 Uhr schrieb
Christine über Fußball

am 22.1. 2010 um 20:10:34 Uhr schrieb
ALois über Fußball

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Fußball«

MasterBlaster schrieb am 6.8. 2000 um 21:14:25 Uhr zu

Fußball

Bewertung: 5 Punkt(e)

Andreas Brehme (auf die Frage nach seinem Elfmetertor beim WM-Finale
1990):
"Ja, also eigentlich hätte Lothar schießen sollen, doch dann kam er an
und sagte: »Du Andi, mein Schuh ist gebrochen!« - und da hab´ ich mir
gedacht, hau´ ich sie einfach ´rein, die Kirsche!"

namensindschallundrauch@der-nachtmensch.de schrieb am 11.6. 2002 um 15:27:29 Uhr zu

Fußball

Bewertung: 5 Punkt(e)

alle haben gerade fußball gesehen.
nur ich nicht.
ich bin einer der wenigen männer, die fußball HASSEN...
allerdings hätte ich vorlesung gehabt.
aber der prof war wohl auch im audimax, wo das spiel übertragen wurde...
arme welt.

Tanna schrieb am 28.3. 2000 um 16:14:33 Uhr zu

Fußball

Bewertung: 3 Punkt(e)

Es entzieht mich tatsächlich meiner Vorstellungskraft, was so interessant dran sein soll, wenn 22 hochbezahlte Typen einem Ball nachrennen. Ich kann mir vorstellen, daß dieses Spiel, wenn es auch als Spiel verstanden wird, den Spielern Spaß macht. Ich kann mir auch vorstellen, daß es kleine Jungs und vielleicht auch Mädels stolz macht, wenn sie die mannschaft aus dem Nachbardorf besiegt haben.
Aber wie es möglich ist, ein solches Riesen-Geschäft daraus zu machen, und wie es sich rechtfertigt, jemandem ungeheure Summen zu zahlen, nur weil er gut gegen einen Ball treten kann, und warum so viele Menschen davon fasziniert sind - das läßt mich nur staunen.

Rudi schrieb am 12.3. 2001 um 19:59:47 Uhr zu

Fußball

Bewertung: 1 Punkt(e)

Zeichnete sich im Laufe der Jahre dann immer mehr ab, dass ihre
Söhne wohl eher eine Karriere als Einzelhandelskaufmann oder
Kfz-Mechaniker vorziehen würden, kam es nicht selten vor, dass
beleidigte Erziehungsberechtigte sich in Ausreden flüchteten. Wenn
ich mal nachbohrte, warum der Ingo, Jens oder Michael kein Fußball
mehr spielten, musste ich mir irgendetwas von schulischen Problemen
anhören.

Einige unentwegte Jungen schafften trotzdem den Sprung in die
Bundesliga. Und wahrscheinlich, liebe Leser, haben Sie sich auch
schon des öfteren Gedanken über die zunehmend aggressive
Spielweise vieler Fußballprofis gemacht.

Damit können Sie jetzt aufhören, denn der Grund des Übels könnte
darin bestehen, dass Mama und Papa mal wieder zu Besuch sind und
sich dann gerne das Ergebnis ihrer liebevollen Erziehung vor Ort
anschauen möchten.

Andy Dylan schrieb am 1.6. 2000 um 08:54:46 Uhr zu

Fußball

Bewertung: 3 Punkt(e)

Am 27.Mai 2000 fand der letzte Spieltag der Zweitligasaison 1999/2000 statt. Der FC St.Pauli hatte ein Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen. Es war aber nicht, wie Ihr jetzt wahrscheinlich denkt, ein stinknormales alltägliches Punktspiel. Nein: Es ging um den Verbleib in der 2. Bundesliga! St.Pauli stand vor diesem Spiel auf dem rettenden 14.Platz, hatte aber nur ein um ein einziges Tor besseres Torverhältnis als der 15. Stuttgarter Kickers. Die wiederum spielten beim Tabellenletzten Karlsruher SC, welche bereits als Absteiger feststanden. Die Spannung vor diesem Spiel war geradezu greifbar, man konnte sie riechen und hören!
Das Millerntor war an diesem Abend ausverkauft. 20550 Menschen drängten sich auf engstem Raum; die Nerven all dieser Fans waren bis aufs gröbste strapaziert.
Fortsetzung folgt...

Spiegel schrieb am 18.4. 2001 um 23:28:07 Uhr zu

Fußball

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die wöchentliche Kolumne des Rostocker Fußballprofis
Christian Brand bei SPIEGEL ONLINE. Heute: Einladung auf die
Lit. Cologne, bebrillte Fußballer und literarische Fernschüsse.

Als ich letzte Woche das Kölner
Geißbockheim betrat, sprangen die
Menschen auf und riefen meinen Namen.
Oder hatte ich mich verhört, und es war
in Wahrheit ein gedehntes
Yyyyyyyyyves? Ja, ich hatte mich
verhört, denn spätestens bei der
Platzvergabe war mir klar, dass ich hier
eigentlich nicht hingehörte. Ich war
auch nicht auf der
Jahreshauptversammlung des 1.FC Köln gelandet, sondern einer
Einladung auf die Lit. Cologne gefolgt.

Wie Sie vielleicht durch gewieftes Kombinieren herausgefunden
haben, hat »Lit.« nichts mit »Litti« Litbarksi zu tun, sondern ist die
Abkürzung für Literatur. Man wies mir also einen Sitzplatz am Rande
des Podiums zu. Was heißt zuweisen? Ich war nicht schnell genug
und konnte froh sein, überhaupt noch einen Platz ergattert zu haben.
Rechts von mir saß ein »grüner« Politiker und links von mir die
Kabeltrommel. Neben dem Politiker nahm Yyyyyyyves Eigenrauch
seinen Platz ein, um irgendwann am Abend aus seinen geschriebenen
Werken vorzulesen.

»Wie geht es eigentlich Culli?«

Doch bis es so weit war, verging noch ein bisschen Zeit. Das lag
daran, dass der Moderator dieser Veranstaltung, Hajo Steinert,
wahrscheinlich viel lieber von dem ebenfalls eingeladenen FC Spieler
Christian Springer Mannschaftsinterna erfahren hätte. Ein Beispiel:
»Wie geht es eigentlich Culli?« Ich fragte mich gerade, wer wohl Culli
war, hatte ich doch bisher noch nichts Selbstverfasstes von ihm
gelesen, als Hajo Steinert meine Gedankenspiele mit der Bemerkung
unterbrach: "Herr Springer, Sie gelten als Intellektueller im FC Team,
stimmt das ?» Springers Antwort: «Das liegt daran, dass ich
normalerweise eine Brille trage." Lautes Gelächter im Publikum. Soviel
Schlagfertigkeit hatte Steinert wohl nicht erwartet, und schon gar
nicht von einem Fußballer.

Abschiedsschmerz und Trauerarbeit

Sowieso wurde die gesamte Zeit mal wieder das alte Klischee
gepflegt, dass Fußballer in ihrer Freizeit vor der »Glotze« hängen und
die Börsenberichte auf NTV verfolgen. Jetzt saßen hier offensichtlich
ein paar aus dieser Berufsgruppe, die in der Werbepause mal ein Buch
lesen, schon wurde dieser Umstand bedeutungsschwer aufgearbeitet.
Zu einer von Yves Eigenrauch verlesenen Kolumne bemerkte Steinert,
dass es sich dabei wohl auch um Abschiedsschmerz und Trauerarbeit
handeln müsse. In diesem Moment war ich total überfordert und
stellte mir zum wiederholten Male die Frage, was tue ich hier
eigentlich und warum ist das alles so anstrengend?

Ich durfte irgendwann auch ein paar meiner literarischen Ergüsse zum
Besten geben, und als sich meine Nervosität ein wenig gelegt und ich
mir gerade ein paar weitere Kolumnen zurechtgelegt hatte, war es
wiederum Steinert, der mir durch ein Verbaltackling zu verstehen
gab, dass meine Zeit nun abgelaufen sei. Er bedankte sich bei allen
Anwesenden und löste die Runde zu meinem Erstaunen einfach auf.
Vielleicht macht man das in der Welt der Literatur ja auch so, aber
woher soll ich das denn wissen, ich bin schließlich nur Fußballer.

AlwaysUltra schrieb am 6.8. 2000 um 13:18:42 Uhr zu

Fußball

Bewertung: 2 Punkt(e)

Heribert Faßbender:

»Norwegen in rot, die deutsche Mannschaft, das muß ich Ihnen nicht mehr sagen und da brauche ich auch gar nicht viel zu erklären, wie so oft - wie eigentlich immer, wie fast immer, in den Farben, die Sie kennen: In den weißen Trikots und den schwarzen Hosen! Aber, meine lieben Zuschauer, das wissen Sie ja sicher auch so, da muß man keine großen Worte mehr verlieren.«

AlwaysUltra

Rudi schrieb am 12.3. 2001 um 19:58:27 Uhr zu

Fußball

Bewertung: 2 Punkt(e)

Erstens: Ich war bei jedem Spiel der mit
Abstand kleinste Junge auf dem Platz.
Das war schon ziemlich doof. Was ich
aber noch viel doofer fand, und das ist
Punkt zwei, waren kettenrauchende,
hektisch am Spielfeldrand umherlaufende Menschen, die unaufhörlich
irgendetwas mir nicht Verständliches aufs Feld schrieen und hässliche
Fratzen zogen. Es waren die Eltern meiner Mannschaftskameraden,
die allwöchentlich unseren Spielen beiwohnten und ihre sechsjährigen
Söhne als Blindfische, Luschen, Weicheier und Mädchen titulierten,
wenn sie mal wieder zufällig den Ball in die verkehrte Richtung
geschossen haben.

Susanne schrieb am 7.7. 2006 um 01:09:56 Uhr zu

Fußball

Bewertung: 3 Punkt(e)

Zu Fußball hätte ich eine Frage, die ich aus angeborener Schüchternheit und übergroßem Respekt vor meinen männlichen Bekannten mich noch nie zu fragen getraut habe (der Satz hört ja gleich auf) und anläßlich der WM 2006 jetzt endlich einmal los werden möchte.
Jetzt hört der Satz auf.
Ich muß vorausschicken, daß ich absolut Fußball-begeistert bin, schrecklich gerne in einer Nord-, Süd-, West- oder Ostkurve stehe, laut kreische (das kommt daher, daß meine Stimme zum schreien nicht genügt) und mich gerne von wildfremden Menschen, die auch da stehen und laut gebrüllt haben und mir vielleicht auch zwischendurch ein Bier angeboten haben, daß ich also von denen durchaus gerne umarmt werde, wenn sich dafür ein Grund bietet. Überhaupt finde ich, daß sich die Fußballfans einer ganz offen von Fußball begeisterten Frau gegenüber eigentlich immer sehr frei und freundlich verhalten. Liegt vielleicht daran, daß ich als Kind oft mit zum Fußballplatz geschleppt wurde und mich da immer sehr wohl gefühlt habe, da es danach Eis oder Lakritze gab. Nur unsere Mannschaft verlor leider meistens. Naja, Recklinghausen.
Außerdem stelle ich keine blöden Fragen, auch wenn ich so aussehe, als würde ich gleich blöde Fragen stellen - natürlich meine ich jetzt nur auf der Tribüne, nicht im Leben draußen.
Ihr merkt, es dauert, bis ich mit der Frage rüber komme. Aber sie kommt noch.
Vorher allerdings muß ich noch etwas nachholen, das ich oben vergessen habe. Ich weiß exakt, daß das Ziel des Fußballes darin besteht, den Ball mindestens einmal mehr ins Netz zu dreschen als die anderen. Und das die Technik darin besteht, den Ball dahin zu hauen, wo es gerade richtig ist, in den freien Raum, meistens, oder vor die Füße oder auf den Kopf oder eben ins Netz.
Aber (und jetzt kommt's, jetzt nehm' ich mir ein Herz, kennt mich ja eh keiner hier): Ist es auch für den normalen Fußballfan, also meistens richtige Männer, nich wahr, Jungs, ist es also für euch nicht das viel größere Erlebnis, viel aufwühlender, viel schöner, ja, um es mal ganz direkt beim Namen zu nennen: erotischer, wenn so ein junger Kerl sich über 30, 40 Metern die Lungen aus dem Leib gerannt hat, und dann den Ball bekommt, und ihn kontrolliert, ihn sich auf den Spann legt - und ein anderer junger Kerl, der 35 oder 45 Meter hinter her gerannt ist, fischt ihm den Ball vom Schuh, fair, im letzten Moment, in größter Not. Geht dann nicht ein Ruck durch euch hindurch, ein Raunen durch die Ränge, entweder begeistert, wenn der Zweite der Unsere ist, oder enttäuscht, wenn anders herum. Und danach, also im ersten Fall, sind wir dann in der Kurve nicht irgendwie 'zusammen', weil es jetzt wieder aufwärts geht, Mühe und Arbeit sich wieder lohnen werden? Und wir strecken und und recken uns und gucken, wo er den Ball hin spielen kann, und er kriegt den ganzen Beifall, und da ist eine Spannung unter uns, ach Gott, ist das nicht eigentlich das Schönste - Vorfreude, Umkehr, Erleichterung, Aufbau, die gemeinsame Anerkennung, die uns eint und stärkt?
Mir hat mal bei einem Spiel ein Mann, der mein Vater hätte sein können, in so einer Situation meine Hand ergriffen und sie über fast eine Viertel Stunde nicht mehr losgelassen, als wollte er mir klar machen, daß ich nicht alleine bin, daß er da ist, und daß jetzt alles besser wird. Am Ende hatte ich Tränen in den Augen (es war auch ziemlich kalt) und meine Hand tat weh, aber ich habe mich sicher gefühlt wie ein kleines Mädchen auf dem Polizeirevier, wenn der Bösewicht endlich eingebuchtet ist.
Also das war meine Frage, ich hoffe, sie beleidigt niemanden und irgend jemand fühlt sich angesprochen. In der Kurve kann ich sie ja schlecht los werden (in bin gleich fertig) und rein theoretisch kenn ich zu wenig Praktiker. Bei uns steht's jedenfalls 4:3, daß ich 'ne Meise habe und besser Stricken lernen sollte. Gemein!

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